Genderneutrale Erziehung: Collien Ulmen-Fernandes schenkt ihrer Tochter Roboter

Collien erzieht ihre Tochter genderneutral
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Collien erzieht ihre Tochter genderneutral

Genderneutrale Erziehung beliebt bei Collien Ulmen-Fernandes und anderen Promis

Model Emily Ratajkowski, Schauspielerin Kate Hudson und Herzogin Meghan: Sie alle haben sich vorgenommen, ihre Kinder genderneutral zu erziehen. Doch was heißt das genau? Und ist das überhaupt möglich? Auch die deutsche Schauspielerin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes (39) erzieht ihre Tochter genderneutral. Wie das konkret aussieht, verrät sie im Video.

Krasse Aussage von Model Emily Ratajkowski

“Mein Kind soll mit 18 entscheiden, ob es Junge oder Mädchen sein will”, sagte Emily Ratajkowski, als sie vor kurzem ihre Schwangerschaft öffentlich machte. Was hier etwas überspitzt formuliert wurde, bedeutet eigentlich nur eine Erziehung außerhalb der klassischen Rollen Junge oder Mädchen – die geschlechtsneutrale Erziehung.

Erziehung ohne Rollenklischees

Collien Ulmen-Fernandes lebt dies mit ihrem Mann Christian Ulmen bereits so gut es geht. „Geschlechterneutral erziehen heißt, dass man seinen Kindern nicht mit Klischees begegnet“, verrät sie. Diese werden, zum Beispiel unterbewusst weitergegeben durch unterschiedliche Spielzeugwahl. Jungs sollten auch mit Puppen spielen, um zu lernen, sich um andere zu kümmern. Mädchen können mit technischem Spielzeug spielen, um die räumliche Vorstellung zu trainieren. „Mädchen und Jungs sind eigentlich gleich. Es gibt keinen Grund da einen Unterschied zu machen“, findet sie.

Zwischen rosa und Roboter

Sie selbst seien erst spät darauf gekommen, verrät die Schauspielerin weiter. Als sie feststellten, dass ihre Tochter mit 5 noch gar kein technisches Spielzeug hatte, kauften Collien und Christian direkt einen Roboter, den alle Mädchen im Kindergarten liebten. Ein bisschen Mädchen bleibt aber doch, verrät Collien: „Sie liebt rosa. Jetzt sitzt sie in ihrem komplett rosa Zimmer und spielt mit Robotern. Wir haben alles.“