Geena Davis: Ein Oscar verändert nicht wirklich etwas

Geena Davis: Ein Oscar verändert nicht wirklich etwas
Geena Davis © BANG Showbiz

Geena Davis glaubt nicht, dass ihr Oscar-Gewinn ihre Karriere vorangetrieben hat.

Die 64-jährige Hollywood-Ikone gewann 1989 ihren ersten Goldjungen als beste Nebendarstellerin für ihre Leistung in 'Die Reisen des Mr. Leary'.

Die Freude über die Auszeichung war und ist natürlich riesig, jedoch glaubt die Schauspielerin nicht, dass der Gewinn ihre Karriere beeinflusst hat. In einem Gespräch mit der Zeitschrift 'People' erklärte sie dies: "Den Oscar zu gewinnen... gibt einem das Gefühl, unglaublich und geschätzt zu sein. Aber ich weiß nicht, ob es Ihre Karriere verändert. Ich weiß wirklich nicht, ob mich danach jemand wegen des Oscars eingestellt hat."

Geena hat früher andere ikonische Schauspielerinnen bewundert, als diese mit einem Oscar ausgezeichnet wurden und war sich sicher, dass diese Frauen einmal das Filmgeschäft verändern werden. Aber sie merkte bald, dass sich "nichts verändert" hat. Davis erinnerte sich: "Als ich anfing, war es eine Zeit, in der jedes Jahr bei den Oscars Meryl Streep, Jessica Lange, Glenn Close und Sally Field für diese unglaublichen Filme mit ihnen in der Hauptrolle und mit Auszeichnungen nominiert wurden. Ich hatte das Konzept gehört, dass Frauen über 40 nicht funktionieren, aber ich dachte: 'Die ändern alles. So wird es sein, und ich muss mir keine Sorgen mehr machen.' Und das hat sich nicht bewahrheitet. Es hat nicht wirklich etwas verändert."

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