G20-Gipfel in Hamburg: Melania Trump saß wegen Protesten fest

G20-Gipfel: Melania Trump sitzt fest - Partnerprogramm geändert
Melania Trump bei ihrer Ankunft am Hamburger Flughafen © imago/Rainer Unkel, SpotOn

Wegen der Proteste

Eigentlich sollten die Gattinnen und Gatten der G20-Staats- und Regierungschefs am Freitagvormittag von Professor Joachim Sauer (68), Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel (62), durch das Partnerprogramm geführt werden. Doch die massiven Proteste machten vor allem für eine Dame eine Teilnahme unmöglich: Melania Trump (47). Die Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump (70) saß stundenlang in ihrer Unterkunft an der Außenalster fest, weil die Sicherheitsfreigabe von der Polizei nicht erteilt wurde. Gegendemonstranten belagerten ihre Zu- und Abfahrtswege.

Unfreiwilliger Hausarrest

Das teilte zunächst eine Sprecherin des Weißen Hauses mit, wenig später meldete sich auch Melania selbst aus ihrem unfreiwilligen Hausarrest via Twitter zu Wort. "Meine Gedanken sind bei den Verletzten der Hamburger Proteste." Sie hoffe, dass alle in Sicherheit bleiben. Ein eigentlich geplanter Termin in einem Klimarechenzentrum wurde abgesagt. Somit merkten auch die anderen Partner der G20-Hauptgäste die Einschränkungen durch die Demonstrationen in ganz Hamburg.

​Hafenrundfahrt fand aber statt

Eine von langer Hand geplante Hafenrundfahrt fand jedoch statt. Unter anderem nahmen daran Brigitte Macron (64), die Frau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron (39) und Philipp May (59), Ehemann der britischen Premierministerin Theresa May (60), teil. Im Mittelpunkt stand jedoch ein anderer: Hadrien Trudeau (3), der Sohn des kanadischen Premierministers Justin Trudeau (45), der mit seiner Mutter Sophie Grégoire Trudeau (42) an der Bootsfahrt teilnahm.

Melania war zu diesem Zeitpunkt immer noch in ihrer Unterkunft gefangen. Ob ein geplantes Konzert und anschließendes, gemeinsames Abendessen mit den Staats- und Regierungschefs in der Hamburger Elbphilharmonie stattfinden konnte, war übereinstimmenden Medienberichten zufolge bis dahin aufgrund der angespannten Sicherheitslage noch unklar.

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