Ein emotionaler Moment

Für diesen Auftritt kehrte Ariana Grande nach Manchester zurück

Für diesen Auftritt kehrte Ariana Grande nach Manchester zurück
Nach Manchester zurückzukehren, ist immer noch ein emotionales Erlebnis für Ariana Grande. © JStone/Shutterstock.com, SpotOn

Eine tragische Verbindung

Ariana Grande (26) und die englische Stadt Manchester sind auf tragische Weise miteinander verbunden. Im Mai 2017 zündete ein Terrorist bei einem Konzert des Pop-Stars eine Bombe: 22 Menschen starben, mehr als 250 wurden verletzt. Unter den Opfern waren viele Kinder und Jugendliche. Nun kehrte die Sängerin für einen besonderen Auftritt in die Stadt zurück: Am 25. August 2019 performte Grande beim "Manchester Pride Festival", das zu Ehren der LGBTQ-Gemeinschaft stattfand. Grandes Auftritt war das große Finale der Feierlichkeiten, die eine schlichte Nachricht an alle Menschen sendeten: Wir brauchen mehr Liebe und weniger Hass auf dieser Welt.

Manchester hat für Ariana Grande eine besondere Bedeutung

Dieselbe Botschaft sendete Grande bei ihrem letzten Auftritt in der ehemaligen Industrie-Metropole: Einen Monat nach dem Terroranschlag in der Manchester Arena gab die Sängerin ein Benefizkonzert für die Opfer und ihre Angehörigen.

"Ich kann es kaum erwarten, diese Stadt mit all meiner Liebe zu überschütten. Sie ist für immer in meinem Herzen", schrieb Grande vor ihrem Auftritt am Sonntag sinngemäß auf Instagram.

Symbol der Liebe unter den Menschen

Große Worte, die große Persönlichkeit zeigen. Denn nach Manchester zurückzukehren, ist immer noch ein emotionaler Schritt für die 26-Jährige. Anlässlich der Veröffentlichung ihrer Single "No Tears left to cry" im November 2018 sagte die Sängerin, dass der Terroranschlag sie wohl ihr Leben lang nicht loslassen werde.

"Musik bringt die Menschen zusammen. Sie stiftet Freundschaften, sie ermutigt die Leute dazu, sie selbst zu sein. Sie tröstet, sie macht Spaß, sie macht glücklich. Sie gibt uns ein Gefühl der Sicherheit", schrieb der Pop-Star damals in einem Brief an ihre Fans. Was am 22. Mai 2017 in Manchester passiert sei, habe dieses Selbstverständnis in Frage gestellt, "und das bricht mir das Herz. Ich glaube nicht, dass ich mich je vollkommen davon erholen werde."

Nicht zuletzt habe die Tragödie sie aber gelehrt, das Leben nicht als selbstverständlich anzusehen und sich niemals unterkriegen zu lassen. Denn die Art wie die Bewohner von Manchester mit dem Anschlag umgegangen seien, wie sie einander geholfen und getröstet haben, habe gezeigt, wie viel Gutes in den Menschen steckt.

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