#freenipples: Theresia Fischer hat genug von scheinheiligen Nacktvorschriften

Theresia Fischer
Theresia Fischer kämpft für Gleichberechtigung © picture alliance

Theresia Fischer fordert Gleichberechtigung bei Nacktheit

Theresia Fischer (28) hat genug. Genug von der Ungerechtigkeit in den Sozialen Medien. Ihre Wut richtet sich jedoch nicht an eine bestimmte Person, sondern an die ungerechten Vorgaben, wer was darf und wer nicht. Sie stört sich an den Nacktheitsbeschränkungen von Instagram und Co. und fordert, dass auch eine Frau zeigen darf, was sie will - und nicht, was ein Computer ihr vorschreibt.

Theresia Fischer: Männebrüste ok - Frauenbrüste nicht

Warum dürfen Männer nackter auf Insta sein als Frauen? Diese Frage stellt sich Ex-GNTM-Kandidatin Theresia Fischer. „Ich kann beim besten Willen nicht verstehen“, leitet das Model ihren Post bei Instagram ein, „wie es in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich sein kann, dass Männer ihren freien Oberkörper auf sämtlichen Social Mediakanälen zur Schau stellen können und wir Mädels mit verdeckter Hand vor der Brust bei #tiktok abgelehnt werden?!“

Theresia sagt, dass die gesellschaftlich Scheinheiligkeit schuld sei

Sie gibt zu verstehen, dass die Kritik in ihrem Post sich keinesfalls an die männlichen Nutzer der Plattform richtet: „Keine Sorge Männer, die Kritik geht nicht an euch, ihr könnt ja nichts dafür.“ Dass hinter der Zensur ein komplizierter Computer-Algorythmus steckt, weiß Theresia. Für dessen Richtlinien sind aber natürlich Menschen verantwortlich. Wodurch diese letztlich bestimmt werden, sei laut Theresia zudem ganz einfach: „Es liegt wohl eher an der gesellschaftlichen moralischen Scheinheiligkeit, blanke Ärsche und pralle Dekolletés (welches ich nicht habe und deshalb nicht zeige) als gegeben zu nehmen und die Brust der Frau als Tabu zu sehen.“

Ihren Post beendet sie daher unter anderem mit den Hashtags #freenipples, #girlpower und #gender.