„Free Solo“: Diese oscarprämierte Doku ist atemberaubend!

"Free Solo": Freikletterer bezwingt Mega-Felswand
00:57 Min "Free Solo": Freikletterer bezwingt Mega-Felswand

Ab Donnerstag 21. März im Kino

Atemberaubend - selten hat ein Wort einen Kinofilm besser beschrieben. „Free Solo“ heißt der Dokumentarfilm über einen Extremkletterer, der ungesichert einen fast 1.000 Meter hohen Granitfelsen besteigt. Rund 30 Minuten zeigt die oscarprämierte Doku Alex Honnold, wie der Freikletterer die Felswand bezwingt. Das Video zeigt die unfassbaren Bilder. Doch die Dokumentation liefert auch ganz genaue Blicke hinter die Fassade dieses außergewöhnlichen Extremsportlers. Wie das aussieht, kann sich nach seiner Antwort auf die Frage nach der Faszination des Kletterns ohne Sicherung im Video jeder ausmalen.

Spektakuläre Aufnahmen: Kameramänner am Limit

Der El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien gehört zu den bekanntesten Felsen der Welt. Fast senkrecht streckt er sich 975 Meter in die Höhe – und stellte damit für Extremsportler Alex Honnold im September 2017 die perfekte Herausforderung dar. Bei dieser - und vor allem auch der langen und akribischen Vorbereitung darauf - ließ sich Honnold mit der Kamera begleiten.

Die mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi-Bergsteiger Jimmy Chin, haben sich diesem waghalsigen Unterfangen angenommen. Und die ungesicherte, lebensgefährliche Kletteraktion in eine sichere Bank für Filmpreise verwandelt. Kameramann Chin hing sich mit seinem Team in die Seile – um die perfekten Aufnahmen zu bekommen. Was auch mit dem Einsatz von Drohnen aus wirklich allen Blickwinkeln gelang, wie im Video oben zu sehen ist.

Mehr als nur ein Kletterfilm

Daraus entstanden 30 Minuten pures Bilderspektakel. Von Kritikern gelobt, von Kino-Zuschauern rund um den Erdball himmelhochjauchzend gefeiert. In Deutschland kommt der Film am Donnerstag in die Kinos. 

Doch vor dem Spektakel ist die Dokumentation mehr als nur ein Kletterfilm. Denn zuvor beschäftigt sich der Film ausgiebig mit Honnolds Vorbereitung, blickt dabei auf den Menschen hinter dem Extremsport. Und auf die Frau an seiner Seite. Freundin Sanni leidet mit ihm, er schätzt ihre Unterstützung – trotzdem tun sich menschliche Abgründe auf.

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