Frank Swoboda: Bewährungsstrafe für Frau Elke ist ihm zu milde - Berufung angekündigt

"Goodbye Deutschland": Elke Swoboda wurde verurteilt
00:42 Min "Goodbye Deutschland": Elke Swoboda wurde verurteilt

"Goodbye Deutschland"-Star Elke Swoboda wurde wegen schwerer Körperverletzung verurteilt

Elke Swoboda (54), bekannt aus "Goodbye Deutschland", mischte ihrem Mann Frank (52) verschreibungspflichtige Schlafmittel in den Orangensaft, damit er seiner Affäre keine Whatsapp-Nachrichten mehr schreiben konnte. Der Plan ging schief, Frank Swoboda landete im Krankenhaus. Seine 54-jährige Frau wurde jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Ihr Mann wird dagegen nun Berufung einlegen.

Frank Swoboda will in Berufung gehen

Das Urteil sieht eine Bewährungsstrafe vor. Zu milde, wie Frank Swoboda am Mittwoch bei "stern TV" verrieht: "Ich finde, dass ein Urteil im Verhältnis zur Tat stehen sollte. Und dafür, dass ich fast gestorben wäre - ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt - finde ich eine Bewährungsstrafe nicht angemessen". Sein Anwalt, Christoph B. Reinhold, kündigte daher an, die Entscheidung des Gerichts anfechten zu wollen: "Aller Voraussicht nach werden wir in Berufung gehen, sodass der Prozess dann vor dem Landgericht noch einmal erneut geführt würde", sagte Reinhold im Gespräch mit Steffen Hallaschka.

Wurde Frank Swoboda von seiner Ex vergiftet?
01:45 Min Wurde Frank Swoboda von seiner Ex vergiftet?

Elke Swoboda wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

Der Vorfall ereignete sich bereits im August 2016, jetzt ist endlich das Urteil gefallen: Elke Swoboda, die mit ihrer Patchwork-Familie bei "Stern TV" ihre eigene "Soap" hatte, wurde vom Gericht in Waldbröl für den Angriff auf ihren Ex-Partner zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt.

"Letztendlich hat das Gericht heute die Angeklagte zu einer Freiheitstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt und hat diese Strafe zur Bewährung ausgesetzt", berichtet Dr. Fabian Krapoth, Direktor des Amtsgerichts in Waldbröl im RTL-Interview.

Er erklärt das Urteil von Elke Swoboda genauer: "Verurteilt wurde sie wegen gefährlicher Körperverletzung und das in zwei Varianten: Einmal wegen der Verabreichung von Gift, aber auch weil das Gericht es als erwiesen angesehen hat, dass diese Tat hinterhältig erfolgte."

Die 54-Jährige hatte jedoch nie geplant, ihren Mann umzubringen. "Es bestand bei der Angeklagten nicht der Wunsch, den Mann zu töten. Ausschlaggebend war, dass die Angeklagte ihren Mann behalten wollte, sie wollte ihn nur für eine kurze Zeit von der vermeintlichen neuen Freundin abhalten", erläutert Krapoth weiter. "Das war ausschlaggebend dafür, nicht von einem Tötungsdelikt auszugehen, sondern von einer gefährlichen Körperverletzung."

Die "Wird schon schiefgehen"-Autorin wollte, dass ihr Mann von einem Tabletten-Cocktail schläfrig wird und seiner Affäre keine weiteren Nachrichten schreibt. Was damals genau passiert ist und wie es Frank jetzt geht, erzählen wir Ihnen im Video.