Frank Knöttgen: Bittere Pleite-Beichte des „Goodbye-Deutschland“-Auswanderers

Er ist im wahrsten Sinne abgebrannt...

TV-Auswanderer Frank Knöttgen (55) wanderte Ende 2017 von der thailändischen Insel Ko Samui nach Mallorca aus und hatte große Pläne. Mit Frau Ina wollte er in Peguera ein Restaurant eröffnen, mit dem er allerdings viel Geld verlor. "Anschließend haben wir uns eine Finca gemietet, die wir komplett saniert und eingerichtet haben, um sie an Urlauber zu vermieten", erzählt Knöttgen. Die brannte aber im November 2018 ab. "Die Versicherung hat sich bisher nicht gerührt, weil abgeblich irgendwelche Gutachten fehlen" sagt der gebürtige Kölner. Knöttgen steht vor den Scherben seiner Existenz und legt im Interview mit RTL.de eine bittere Pleite-Beichte ab.

"Ich habe schwere Depressionen bekommen"

"Wir sind 2017 mit einem Haufen Geld aus Thailand gekommen, hatten damals 300 000 Euro", erzählt Frank Knöttgen. "Mit dem Restaurant habe ich dann in zwei Monaten 50-60 000 Euro verloren, dazu auch noch Geld mit Aktien." Nach dem Brand in der Finca, war Knöttgen komplett abgebrannt: "Dadurch sind jetzt weitere 230 000 Euro weg. Mittlerweile bin ich komplett pleite und habe mir von meinem Sohn Geld geliehen, um über die Runden zu kommen", klagt der TV-Auswanderer. Vor lauter Frust griff er zur Flasche: "Ich habe nur noch gesoffen." Und er wurde krank: "Wegen meiner schlechten Lage habe ich schwere Depressionen bekommen und wurde krankgeschrieben", so Knöttgen.

"Man wirft mir Sozialversicherungsbetrug vor"

Doch dann kam die nächste Hiobsbotschaft für den TV-Auswanderer: "Zuletzt wurde mir mein Krankengeld gestrichen", erzählt er. "Man wirft mir Sozialversicherungsbetrug vor – wahrscheinlich weil man mich bei 'Goodbye Deutschland' gesehen hat und ich da noch kerngesund aussah." Mit zwei Geschäftsideen versucht er jetzt wieder auf die Beine zu kommen. Knöttgen: "Ich will jetzt mit dem Verkauf von Heizfarbe und offenen Kaminen Geld verdienen."

Alle Folgen von "Goodbye Deutschland" gibt es auch im Online-Stream bei TVNOW.