Farid Bang schießt in neuem Song 'Killa 2018' gegen AfD-Politikerin Alice Weidel

Farid Bang droht AfD-Politikerin Alice Weidel Gewalt an
Beim Echo hatte Farid Bang beste Laune - im Gegensatz zum restlichen Promi-Publikum um Campino und Co. © imago/Sven Simon, SpotOn

Der nächste Skandal mit Ansage

Ist wirklich jede Publicity auch gute Publicity? Dann würde Rapper Farid Bang (31) zumindest in eigener Sache gerade alles richtig machen. Nach seinem Eklat bei der diesjährigen Echo-Verleihung, durch den er gemeinsam mit Kollegah (33) sogar für die Abschaffung des Musik-Preises sorgte, schießt er sich in einem neuen Song nun auf AfD-Politikerin Alice Weidel (39) ein. In einem kurzen Clip auf seinem offiziellen Instagram-Account gibt er dem Anschein nach eine Kostprobe auf ein neues Lied, in dem er Weidel nicht nur als "Nazi-Bitch" tituliert, sondern ihr auch noch Gewalt androht.

Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden in den sozialen Netzwerken aufeinandertreffen. Nach dem Echo-Skandal von Kollegah und Farid Bang - die beiden waren im April trotz von vielen als antisemitisch empfundener Textzeilen mit dem Musikpreis ausgezeichnet worden - hatte sich Weidel gezielt letztgenannten Rapper mit ausländischen Wurzeln herausgepickt und bei Twitter geschrieben: "Um Farid Bang mit seinen eigenen Worten zu zitieren: Er ist nichts weiter als ein 'Asozialer Marokkaner', der unsere Werte verachtet und nicht in unser Land gehört!" Des Weiteren forderte sie: "Staatsbürgerschaft aberkennen und abschieben!"

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung prüfe Frau Weidel bereits, ob sie gegen das Lied juristische Schritte einleiten kann. Immerhin rappt Farid Bang darin, ihr das Nasenbein brechen zu wollen. So oder so ist die Aktion des Skandal-Rappers natürlich Wasser auf die Mühle der AfD-Politikerin und deren Partei, die sich immer wieder mit rechtspopulistischen Äußerungen gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel (63, "Merkel: Eine kritische Bilanz") ausgesprochen hat.

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