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Ex-„GNTM“-Kandidatin Laura Bräutigam besiegt Lymphdrüsenkrebs

Laura Bräutigam kann ihr Model-Dasein endlich wieder ausleben.
Laura Bräutigam kann ihr Model-Dasein endlich wieder ausleben. © instagram

Nach schwerer Krebserkrankung modelt Laura Bräutigam wieder

Als Teenager träumte Laura Bräutigam (20) wie so viele Mädchen von einer Modelkarriere. 2016 kam sie bei „Germany's Next Topmodel“ sogar unter die letzten 20. Drei Jahre später ließ eine Schockdiagnose ihren Traum vom Modeln aber platzen. Laura litt an Lymphdrüsenkrebs. In ihrem Brustkorb befand sich ein zehn Zentimeter großer Tumor. Doch jetzt feiert sie ihr Comeback als Model, denn der Krebs ist besiegt.

Lauras Modelkarriere mit Hindernissen

Mit ihren ausdrucksstarken Augen und eine Größe von 1,77 m stach Laura Heidi Klum gleich ins Auge, als sie sich für „Germany's Next Topmodel“ bewarb. Doch ihre Teilnahme im Jahr 2016 war nur von kurzer Dauer: Ihrem damaligen Freund zuliebe schied sie freiwillig aus. Als kurze Zeit später die Trennung kam, bereute sie diesen Schritt bereits.

2019 dann der nächste Tiefschlag – Krebs. „Ich fühlte mich müde und energielos, dazu kam ein Hautausschlag am ganzen Körper. Aber kein Arzt wusste, was los war“, erinnerte sie sich im Gespräch mit 'Bild'. Als man sie im Krankenhaus genauer untersuchte, fand man einen zehn Zentimeter großen Tumor.

Laura Bräutigam arbeitet wieder als Model

Nach einer OP und einer kräftezehrenden mehrwöchigen Behandlung hat die Stuttgarterin den Lymphdrüsenkrebs jetzt besiegt. Sie ließ sich auch in dieser schweren Zeit nicht unterkriegen und erlangte ihre Fachhochschulreife. Durch die Chemotherapie verlor sie ihre schönen langen Haare, aber mittlerweile wachsen sie wieder – ihr Ziel ist es, dass ihr die Haare wieder über die Schultern fallen.

Und einen ersten Modeljob ergatterte sie nach ihrer schweren Krankheit auch schon: Sie durfte die neuesten Entwürfe der Designerin Eglantina Frroku präsentieren. „Als ich Laura den Job anbot, leuchteten ihre Augen vor Freude“, sagt Frokkus' Manager Philipp Fischer gegenüber 'Bild'.

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