Ex-Disney-Chef Jeffrey Katzenberg verrät: So sollte 'Pretty Woman' eigentlich enden

Nicht nur wie im Film "Pretty Woman": Julia Roberts weiß, wie man Richard Gere anpacken muss
Julia Roberts und Richard Gere in 'Pretty Woman' © ddp images

Jeffrey Katzenberg plaudert aus dem Nähkästchen

'Pretty Woman' ist ein echter Kultfilm! Die Liebesgeschichte mit Happy End zwischen dem Geschäftsmann Edward (Richard Gere) und der Prostituierten Vivian (Julia Roberts) fesselte die Zuschauer weltweit. Dabei sollte Vivian am Ende des Films eigentlich sterben.

"Die erste Version ist ziemlich düster"

Dieses Ende wäre für die meisten Zuschauer wohl ein echter Schock gewesen. Wie Jeffrey Katzenberg, ehemaliger Chef der Walt Disney Company, jetzt in einem Interview verraten hat, sollte das eigentliche Ende der Romanze ganz und gar nicht happy sein. "Laut Original-Drehbuch war Pretty Woman ein nicht jugendfreier Film über eine Prostituierte auf dem Hollywood Boulevard“, so Katzenberg. "Die erste Version ist ziemlich düster. Ich glaube, die Prostituierte stirbt an einer Überdosis.“

Doch soweit sollte es nie kommen! Zum Glück sicherte sich Disney damals die Rechte am Drehbuch und verpasste der ganzen Geschichte dann noch das berühmte Happy End. Doch der Weg dorthin war ziemlich steinig, wie Katzenberg verriet. "Es war verdammt schwer, die Leute bei Walt Disney davon zu überzeugen, dieses Drehbuch zu kaufen – und es in ein Prinzessinnen-Märchen umzuarbeiten. Sie konnten es sich anfangs überhaupt nicht vorstellen."

Doch nicht nur das Drehbuch wurde damals geändert. Usprünglich sollte der Streifen nämlich '3.000' heißen. Das war genau die Summe, die Vivian in dem Film für ihren Job als Escort von dem reichen Geschäftsmann Edward kassiert.

Nicht nur Katzenberg dürfte heute froh sein, dass Titel und Drehbuch geändert wurden. Ein Happy End auf allen Ebenen also.