Das sind die Gewinner von Turin

Eurovision Song Contest 2022: Ukraine hat gewonnen!

"Kalush Orchestra" hat den ESC gewonnen.
"Kalush Orchestra" hat den ESC gewonnen. © Jessica Gow, Jessica Gow/TT

Das TV-Spektakel in Turin ist vorbei und der Gewinner des Eurovision Song Contest 2022 gekürt. Unter dem Motto „The Sound of Beauty“ sind insgesamt 25 Länder im ESC-Finale an den Start gegangen. Starke Stimmen, aufregende Rhythmen und ein pulsierendes Publikum haben sich in der Event-Halle Pala Olimpico am 14. Mai 2022 in Turin zusammengefunden. Doch nur ein Land konnte den Sieg für sich bestreiten: Die Ukraine darf sich darüber freuen!

Wie es dazu gekommen ist, das können Sie im Live-Ticker des großen ESC-Abends nachlesen.

Ukraine galt als Top-Favorit beim ESC 2022

Bereits im Vorhinein galt die Ukraine als einer der Top-Favoriten des Contests. Das wurde auch im Vorentscheid beim Halbfinale deutlich. Die Folk-Rap-Band Kalush Orchestra sprang Freude strahlend auf und schwenkte die ukrainische Flagge, als bekannt wurde, dass sie sich mit ihrem Song „Stefania“ für das Finale qualifiziert haben. Das Publikum reagierte mit einem Feuerwerk der Gefühle: Freude, Rührung, Ekstase – da war alles dabei. Unter ohrenbetäubendem Applaus wurde die Band nun auch bei ihrem Auftritt in Italien gefeiert. Ein starkes Zeichen, das beweist: Singen ist politisch.

Doch nicht nur die Ukraine gehörte zu den Favoriten des Abends. Auch die schwedische Sängerin Cornelia Jakobs wurde bei den Gewinner-Spekulationen hoch gehandelt. Mit ihrem soliden Pophit „Hold Me Closer“ konnte sie viele Punkte einheimsen. Und auch Vorjahresgewinner Italien reihte sich in die Riege der Favoriten ein. Die Gastgeber schickten das Duo Mahmood & Blanco mit ihrem emotionalen Song „Brividi“ ins Rennen. Überraschung des Abends war wohl Moldau: Zdob și Zdub & Fraţii Advahov sorgten mit ihrem Gute-Laune-Song „Trenuleţul“für galaktische Stimmung.

Diese 25 Länder sind im ESC-Finale angetreten


  1. We Are Domi mit „Lights Off“ für Tschechien
  2. WRS mit „Llámame“ für Rumänien
  3. Maro mit „Saudade, saudade“ für Portugal
  4. The Rasmus mit „Jezebel“ für Finnland
  5. Marius Bear mit „Boys Do Cry“ für die Schweiz
  6. Alvan & Ahez mit „Fulenn“ für Frankreich
  7. Subwoolfer mit „Give That Wolf A Banana“ für Norwegen
  8. Rosa Linn mit „Snap“ für Armenien
  9. Mahmood & Blanco mit „Brividi“ für Italien
  10. Chanel mit „SloMo“ für Spanien
  11. S10 mit „De Diepte“ für die Niederlande
  12. Kalush Orchestra mit „Stefania“ für die Ukraine
  13. Malik Harris mit „Rockstars“ für Deutschland
  14. Monika Liu mit „Sentimentai“ für Litauen
  15. Nadir Rustamli mit „Fade To Black“ für Aserbaidschan
  16. Jérémie Makiese mit „Miss You“ für Belgien
  17. Amanda Georgiadi Tenfjord mit „Die Together“ für Griechenland
  18. Systur mit „Með hækkandi sól“ für Island
  19. Zdob și Zdub & Fraţii Advahov mit „Trenuleţul“für Moldau
  20. Cornelia Jakobs mit „Hold Me Closer“ für Schweden
  21. Sheldon Riley mit „Not The Same“ für Australien
  22. Sam Ryder mit „Space Man“ für Großbritannien
  23. Ochman mit „River“ für Polen
  24. Konstrakta mit „In Corpore Sano“ für Serbien
  25. Stefan mit „Hope“ für Estland

Russland durfte wegen des Kriegs gegen die Ukraine nicht am ESC 2022 teilnehmen