„Auf absehbare Zeit unmöglich“

Skandal um Prinz Andrew: Keine neuen royalen Aufgaben mehr für Prinzessinnen Eugenie & Beatrice?

Prinz Andrew mit seinen Töchtern bei der Hochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan 2018.
Prinz Andrew mit seinen Töchtern bei der Hochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan 2018. © dpa, Gareth Fuller

Beatrice und Eugenie hätten den Megxit für sich nutzen können

Nachdem Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) ihre royalen Ämter niedergelegt und in die USA geflüchtet sind, wäre es für Prinzessin Beatrice (33) und Prinzessin Eugenie (31) DIE Chance gewesen, als nächste junge Generation in der königlichen Familie nachzurücken und mehr Aufgaben zu übernehmen. Doch der Skandal um ihren Vater Prinz Andrew (61) dürfte das jetzt zerstört haben, wie ein britischer Adels-Experte erklärt.

Ausweitung der Rollen „auf absehbare Zeit unmöglich“

Laut Royal-Experte Richard Fitzwilliams dürfte eine angeblich geplante Ausweitung der Rollen von Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice nun „auf absehbare Zeit unmöglich“ sein, nachdem die Queen Prinz Andrew alle seine militärischen Titel und königlichen Schirmherrschaften entzogen hat. Die Prinzessinnen, die als Privatpersonen eigene berufliche Karrieren haben, hatten die königliche Familie in den letzten Jahren nur gelegentlich bei öffentlichen Veranstaltungen vertreten.

Somit trifft der Skandal um ihren Vater Eugenie und Beatrice gleich doppelt. Denn der Adelsexperte geht davon aus, dass Andrews Töchter wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen ihn natürlich „am Boden zerstört“ sein werden. Zumal es gut möglich ist, dass die Prinzessinnen in den USA im Prozess aussagen müssen, wie wir im Video unten zeigen.

Andrews Ex-Frau Sarah „Fergie“ Ferguson hielt trotz aller Vorwürfe bislang eisern zu ihm. „Die Yorks sind eine eng verbundene Familie“, erklärt Richard Fitzwilliams.

Müssen seine Töchter vor Gericht aussagen?
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Prinz Andrew muss als Privatmann vor Gericht

Andrew muss sich demnächst als Zivilist von einem US-Gericht verantworten. Epstein-Missbrauchsopfer Virginia Giuffre wirft dem zweitältesten Sohn von Königin Elisabeth II. vor, sich mehrfach an ihr vergangen zu haben, als sie erst 17 Jahre alt war. Prinz Andrew, der Jeffrey Epstein (†66) erstmals im Jahr 1999 traf, galt als Freund des Unternehmers.

Vor einigen Tagen war Andrew mit dem Versuch gescheitert, Virginia Giuffre Klage wegen Missbrauchsvorwürfen gegen ihn zu stoppen.

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