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Emmys 2019: "Game of Thrones"& Co. - die Gewinner des Abends

"Game of Thrones" konnte den Thron bei den "Emmy Awards 2019" für sich gewinnen.
"Game of Thrones" konnte den Thron bei den "Emmy Awards 2019" für sich gewinnen. © picture alliance

Peter Dinklage zeigt sich sichtlich emotional

Sie sind die goßen Gewinner des Abends und doch haben sie irgendwie auch verloren. Bei den Emmys ist "Game of Thrones" dieses Jahr mit insgesamt 32 Nominierungen ins Rennen um die "TV-Oscars" gegangen. Somit war für die "HBO"-Produktion die Chance also so hoch wie nie, den eigenen Rekord der meisten Emmy-Auszeichnungen zu brechen - und das trotz der schlechten Kritik der finalen Staffel. Am Ende sind die Schauspieler und Produzenten dann mit 12 Awards nach Hause gegangen. Für die Fans vor dem Fernseher war es außerdem ein Highlight, den gesamten Cast in Anzug und Robe, statt in Ritterrüstung zu sehen. Auch erfreulich: Eine besondere Ehre kam Schauspieler Peter Dinklage zu, der einen eigenen Award für sein Portrait des Tyrion Lannister absahnen konnte.

"Game of Thrones" verliert gegen sich selbst

Mit zwölf Emmys stellte "Game of Thrones" den zuvor selbst aufgestellten Rekord für die meisten Emmys einer Serie zwar ein, konnte den Rekord jedoch nicht brechen. Trübsal war bei der 71. Ausgabe der Verleihung dennoch nicht angesagt, im Gegenteil: Die beiden Showrunner, David Benioff und D. B. Weiss, durften sich am Ende über den bedeutendsten Emmy freuen - jenen für die "Beste Drama-Serie". Die anderen zehn Auszeichnungen gab es allesamt für technische Errungenschaften in der Serie.

Die charmante Gewinnerin des Abends

Der unumstrittene Star des Abends war dagegen eine andere. Die britische Schauspielerin und Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge (34) räumte gleich drei Emmys für ihre Serie "Fleabag" ab. Waller-Bridge wurde fürs "Beste Drehbuch" sowie als "Beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie" geehrt, zudem gewann "Fleabag" noch als "Beste Comedy-Serie". Die erste Episode der Show gewann außerdem noch zwei Emmys, mit denen Waller-Bridge nichts zu tun hatte.

Auch die Macher der eindringlichen Mini-Serie "Chernobyl" durften sich zu den Gewinnern des Abends zählen. Die Serie über den Reaktorunfall wurde für die Regie und das Drehbuch einer Mini-Serie geehrt, zudem gewann sie auch als "Beste Mini-Serie".

Als "Bester Darsteller einer Drama-Serie" wurde Billy Porter ("Pose") gewürdigt, das Pendant bei den Frauen gewann Jodie Comer für "Killing Eve". "ES Kapitel 2"-Star Bill Hader durfte sich zudem noch den Preis als "Bester Comedy-Schauspieler" abholen.

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