Emma Stone ist in der "Cruella"-Fortsetzung dabei

Emma Stone ist in der "Cruella"-Fortsetzung dabei
Emma Stone bei einem Auftritt in Los Angeles. © David Acosta/Image Press Agency/ImageCollect, SpotOn

Erster Film wurde ein Erfolg

Oscar-Preisträgerin Emma Stone (32) wird noch einmal zu Cruella de Vil. Die Schauspielerin hat für eine Fortsetzung des Disney-Films "Cruella" unterschrieben. Das berichtet das US-Branchenportal "Deadline". Der erste Film mit ihr in der Hauptrolle erschien im Mai in den Kinos und beim Streamingdienst Disney+. Weltweilt soll der Streifen mehr als 222 Millionen US-Dollar eingespielt haben.

Dass die Realverfilmung zu der Figur Cruella de Vil, bekannt aus "101 Dalmatiner", einen Nachfolger bekommen soll, war bereits kurz nach Veröffentlichung klar. Mehrere US-Medien, darunter das Branchenmagazin "Variety", berichteten, der Konzern befinde sich in einer frühen Entwicklungsphase für einen weiteren Film.

"Ein gutes Zeichen"

Wann "Cruella 2" veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt. Zudem ist es laut "Deadline" derzeit nicht sicher, ob der Film zunächst nur in den Kinos gezeigt werde, oder, wie sein Vorgänger, gleichzeitig auch per Stream verfügbar sein wird. Der Deal mit Emma Stone sei ein "sehr gutes Zeichen für Disney", heißt es weiter. Der Grund: Das Modell, Filme im Kino und auf einem Streamingdienst zu veröffentlichen, hatte zuletzt für Ärger gesorgt.

Scarlett Johansson (36) verklagt derzeit Disney, da der Marvel-Blockbuster "Black Widow" gleichzeitig im Kino und auf der Streamingplattform Disney+ herauskam. Unter anderem "Variety" hatte unter Berufung auf die vorliegenden Gerichtsunterlagen berichtet, dass Johansson Disney vorwerfe, sich mit der gleichzeitigen Veröffentlichung nicht an getroffene Abmachungen gehalten und sie somit um mögliche Einnahmen gebracht zu haben.

Der Konzern hatte daraufhin in einem Statement erklärt, dass die Klage unbegründet sei - und diese als "traurig und bedauerlich" bezeichnet, da sie "die erschreckenden und anhaltenden globalen Effekte der Covid-19-Pandemie" vernachlässige. Man habe die Einnahmemöglichkeiten der Schauspielerin, die bereits 20 Million US-Dollar erhalten habe, sogar verbessert.

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