Emily Ratajkowski steht zu ihren Achselhaaren

Emily Ratajkowski zeigt stolz ihre Achselhaare
Emily Ratajkowski steht zu ihrer Körperbehaarung © Ivan Nikolov/WENN.com, WENN

Wieso soll man sich als Frau rasieren, wenn es Männer nicht tun? Kompletter Unsinn, findet Emily Ratajkowski.

Dass Emily Ratajkowski (28) keine Person ist, die mit ihrer Meinung hinter dem Berg hält, machte sie in der Vergangenheit bereits des Öfteren klar. Nun setzt die überzeugte Feministin noch eins drauf. Auf dem neuen Cover des 'Harper’s Bazaar‘-Magazins präsentiert sie stolz ihre Achselhaare. Als Frau besitze sie schließlich Macht über ihren Körper und könne tun und lassen, was sie will.

"Es ist meine Entscheidung“

In einem Essay erklärt Emily stolz, dass niemand über ihren Körper urteilen könne. "Es ist meine Entscheidung, ob ich meine Achselhaare rasiere und wachsen lassen. Für mich ist Körperbehaarung eine weitere Gelegenheit für Frauen, ihre Entscheidungsmacht auszuüben – eine Wahl, die davon abhängt, wie sie sich fühlen wollen und was sie damit verbinden, Körperbehaarung zu haben oder nicht zu haben“, schrieb sie. Dies bedeute jedoch nicht, dass alle Frauen, die sich als Feministen bezeichnen, sich nun nicht mehr rasieren dürften. "Es gibt keine richtige Antwort, keine Wahl, die dich mehr oder weniger zu einem Feminist macht“, stellte das Model klar. "Solange die Entscheidung von mir kommt, ist es die richtige.“

Emily Ratajkowski ist stolz auf ihre erotische Seite

Das ist jedoch nicht das einzige Problem, das die Amerikanerin in dem Artikel anschneidet. Außerdem fordert sie zu einer größeren Akzeptanz von weiblicher Sexualität auf. "In unserer Kultur haben wir allgemein Angst vor Frauen, aber vor allem vor der Macht, die der weiblichen Sexualität innewohnt“, kritisierte sie. "Eine Frau kann zu mächtig und deshalb bedrohlich werden, wenn sie Kraft daraus zieht, zu ihrer Weiblichkeit zu stehen.“ Emily muss es schließlich wissen: Auf Instagram versorgt sie ihre Fans stets mir freizügigen Schnappschüssen, die manche User als zu gewagt bemängeln. Mit ihrem Essay hat sie nun hoffentlich vielen Kritikern den Wind aus den Segeln genommen.

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