Emily Ratajkowski: Deutliches Statement gegen Harvey Weinstein

Emily Ratajkowski: Deutliches Statement gegen Harvey Weinstein
Emily Ratajkowski zeigt ihren Unterarm © Faye's Vision/Cover Images, WENN

Model Emily Ratajkowski hat sich eine klare Botschaft auf den Unterarm gemalt, die gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein geht.

Emily Ratajkowski (28) hat sich leidenschaftlich für die MeToo-Bewegung engagiert. Sie weiß, wie es ist, im Film- und Modegeschäft zum Objekt gemacht zu werden – und sie kenne auch keine Kollegin, die diese Erfahrung nicht gemacht habe. Einer der Filmproduzenten, die wegen Missbrauch in die Schlagzeilen geraten sind, ist Harvey Weinstein (67).

Statement hat eine Vorgeschichte

Gegen ihn laufen seit mehreren Monaten zahlreiche Ermittlungen, ein Gerichtsprozess in New York City ist im Gange. Am Mittwoch (11. Dezember) wurde dann öffentlich, dass sich der ehemalige Filmmogul außergerichtlich mit mehreren Dutzend Frauen geeinigt haben soll. Gegen die Zahlung einer Entschädigung – umgerechnet knapp 22,5 Millionen Euro – sollen die Frauen ihre Anzeigen zurückziehen und daran gehindert werden, vor Gericht gegen Harvey auszusagen. Sollte dieser Vergleich tatsächlich durchkommen, ist der Produzent gleich mehrere Klagen los.

Emily Ratajkowski meint einen bestimmten Harvey

Das passt natürlich nicht jedem. Emily Ratajkowski hat eine klare Meinung zu dem Vorgehen Harveys und dessen Anwälten. Auf der Premiere des Films 'Uncut Gems', den ihr Ehemann produziert hat, zeigte sie sich mit einem auffälligem Statement am linken Unterarm: "F*ck Harvey", aufgemalt mit dickem Filzstift. Daneben kommentierte Emily noch auf Instagram: "Heute haben Harvey Weinstein und sein ehemaliges Studio einen Deal über 25 Millionen Dollar mit ihren Opfern abgeschlossen. Weinstein, dem mehrere Taten von sexueller Belästigung bis Vergewaltigung vorgeworfen werden, gibt kein Fehlverhalten zu oder ist bereit, mit seinem eigenen Geld zu zahlen." Die Entschädigung wird nämlich von der Versicherungsfirma bezahlt, die für Harveys Firma, die Weinstein Company, zuständig war.

© Cover Media