Emily Blunt: Stottern hat bei der Erziehung geholfen

Emily Blunt: Stottern hat bei der Erziehung geholfen
Emily Blunt zieht das Positive aus ihrer Sprachstörung © FayesVision/WENN.com, WENN

Schauspielerin Emily Blunt hat jahrelang unter einer Sprachstörung gelitten. Die hat sich im Nachhinein aber als Segen entpuppt.

Emily Blunt (36) hat bereits öfter darüber gesprochen, wie sie als Kind und Jugendliche gestottert hat und deshalb oft gemobbt wurde. Ihre Sprachstörung habe ihr aber dabei geholfen, ihre beiden Kinder zu einfühlsamen Menschen zu erziehen.

Empathie vor allem anderen

Die Darstellerin hat mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler und Regisseur John Krasinski, die beiden Töchter Hazel und Violet. Die beiden Prinzessinnen sollen ihren Mitmenschen stets mit Mitgefühl und Sensibilität begegnen, darauf pocht Emily, denn sie weiß, wie es ist, ausgegrenzt zu werden. Im Interview mit dem 'Marie Claire'-Magazin erklärte die Schauspielerin diesbezüglich: "Ich fördere Empathie in meinen Kindern. Ich möchte, dass sie Unterschiede begrüßen, anstatt sie voller Angst abzulehnen oder Menschen deswegen zu mobben."

Emily Blunt will aufklären

Dadurch könne nämlich eine wichtige Lektion gelernt werden, so Emily weiter: "Es ist gut, Fehler zu machen oder sich bewusst zu sein, dass du etwas hast, das dazu führt, Fehler zu machen. Nur so lernst und wächst du. Wenn du so etwas durchmachst, entwickelst du eine Freundlichkeit. Du musst dir selbst gegenüber nachsichtig und freundlich sein. Dann wirst du es auch gegenüber anderen Menschen sein." Emily Blunt wies aber auch darauf hin, dass es noch viele Missverständnisse bezüglich Stotterns gebe.

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