Emily Blunt: Mitgefühl für Stotterer

Emily Blunt: Mitgefühl für Stotterer
Emily Blunt © BANG Showbiz

Emily Blunt setzt sich für Menschen ein, die stottern.

Die Schauspielerin litt selbst viele Jahre lang darunter, Stotterer zu sein. Trotzdem schaffte sie es, einer der erfolgreichsten weiblichen Hollywood-Stars zu werden. Um anderen Stotterern zu helfen, arbeitet die 38-Jährige nun mit dem American Institute of Stuttering zusammen. „Ich habe das Gefühl, mit dieser Stiftung Erfüllung zu finden, weil es mir persönlich so am Herzen liegt“, verrät sie. „Ich verstehe das Leid, das diese Kinder und Erwachsene durchmachen.“

In der breiten Öffentlichkeit werde viel „Fehlinformation“ über das Stottern verbreitet. „Es ist also mein Job, Leute darüber aufzuklären, worüber es geht, dass es nicht auf Angst basiert“, erklärt die Britin im Gespräch mit dem 'OK!'-Magazin. „Es stimmt nicht, dass du eine geistige Behinderung hast oder nervös veranlagt bist. Es ist neurologisch und genetisch und niemandes Fehler – und Kinder können nichts daran ändern.“

Die ‚A Quiet Place‘-Darstellerin empfinde viel „Mitgefühl“ für Leute, die an ihrem Stottern verzweifeln würden. „Du kannst es niemandem erklären, weil du nicht sprechen kannst. Du bist komplett gefangen davon“, stellt sie die Problematik heraus. „Was ich den Kindern und Eltern sage, ist, dass sie einfach lernen müssen, diesen Teil von sich zu umarmen. Du musst lernen, dass es nicht dein ganzes Ich ist, sondern nur ein Teil von dir. Jeder hat etwas, mit dem er zu kämpfen hat.“

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