Eliza Dushku bekommt nach Belästigungsvorwürfen Millionen-Entschädigung

Eliza Dushku bei der "Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides"-Weltpremiere in Disneyland.
Eliza Dushku hat nach ihrem Rauswurf bei "Bull" eine Entschädigung in der Höhe ihres möglichen Gehalts bekommen. © picture alliance / Byron Purvis/, Byron Purvis

Eliza Dushku bekommt Millionen-Entschädigung

Schauspielerin Eliza Dushku (37) hat 9,5 Millionen Dollar vom Sender CBS als Entschädigung erhalten, berichtet die "New York Times". Sie hatte ihren Kollegen Michael Weatherly (50) beschuldigt, sie belästigt und sie aus der Serie "Bull" gestrichen zu haben, nachdem sie ihn damit konfrontiert hatte.

Sie meldete die Belästigung am "Bull"-Set und wurde gefeuert

Dushku und Weatherly, den viele deutsche Zuschauer aus der Serie "Navy CIS" kennen, arbeiteten 2017 für drei Episoden in der CBS-Serie zusammen. Es soll Pläne gegeben haben, dass Dushkus Charakter fester Bestandteil der Serie werden würde. Doch schon am Anfang ihrer Zusammenarbeit soll sich ihr Co-Star unangemessen verhalten haben.

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Weatherly hat sich mittlerweile entschuldigt

Laut der "New York Times" kommentierte der Schauspieler Michael Weatherly vor dem Cast und der Crew Dushkus Äußeres, schlug einen "Dreier" mit sich und einem Mitarbeiter vor, fantasierte davon, wie er sie übers Knie legen würde und nannte ein fensterloses Fahrzeug, in dem sie eine Szene drehten, seinen "Vergewaltigungs-Van". Gegenüber der "New York Times" entschuldige sich Weatherly mittlerweile für sein Verhalten.

Doch kurz nachdem die ehemalige "Buffy"-Seriendarstellerin ihren Co-Star damit konfrontierte, wie unangenehm ihr sein Verhalten war, wurde ihre vielversprechende Serienfigur aus der Serie geschrieben. Die umgerechnet 8,4 Millionen Euro entsprechen dem Gehalt, das ihr zugestanden wäre, wenn ihre Figur vier Staffeln lang in "Bulls" mitgespielt hätte.


#MeToo-Debatte in Hollywood

CBS steht derzeit unter Druck: Erst im September war Les Moonves (69), Vorstandschef des US-Medienkonzerns, zurückgetreten, nachdem mehrere Frauen schwere Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen ihn erhoben hatten.

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