Dschungelcamp - Tag 4: Einer wäre fast schon gegangen

Dschungelcamp - Tag 4: Einer wäre fast schon gegangen
Dschungelcamp 2018: Einer wollte schon gehen © MG RTL D, SpotOn

Kattia wirft die Hose ab

Erst Tag vier im Dschungelcamp - und schon sind die ersten Insassen am Ende mit den Nerven. Gegen Abend kündigte Sydney Youngblood an, er werde nun die Segel streichen. "Der Wendler bereut es bis heute!", rief es aufmunternd aus der Reihe der Mitinsassen. Aber Youngblood schritt zum Dschungeltelefon und verkündete das Problem - und es hatte noch nicht mal mit den anderen Campern zu tun. "Ich bin ein Mann, der Gefühle hat für seine Frau. Ich liebe sie ohne Ende, ich muss sie sehen", rief der Musiker den Tränen nahe - und fügte hinzu: "Bitte zeigt das nicht im Fernsehen!" Ein vergeblicher Appell...

Auch andere Dschungelcamper hatten mit Widrigkeiten zu kämpfen. "Bachelor"-Zicke Kattia Vides zum Beispiel. Die unterhielt sich gerade mit Kollege Daniel Negroni am Lagerfeuer ganz unzickig über dessen große, verflossene Liebe, als das Ungemach in Form eines Dschungelinsekts über sie hereinbrach. Fast, als hätte RTL das Tierchen auf eine Mission geschickt. Denn Vides litt an einem schmerzhaften Biss unter der roten Dschungelhose - und streifte das Textil einfach unter lautem Geschrei ab. Sehr zur Freude der Kamera.

Bis auf die Dschungeltiere herrschte allerdings Friede und Harmonie im Camp - vor allem unter den Damen. Tina York erzählte Tatjana Gsell und Sandra Steffl von ihrer früheren Magersucht und erntete ganz viel Verständnis, Gsell beichtete York das Liebesleid ihres Lebens und bekam Trost... Da musste RTL dann schon extern Zwietracht säen - mit einer "Schatzsuche", bei der sich die Insassen in den Kategorien "Attraktivität", "Intelligenz" und "Erfolg" in einer Top 12 ranken mussten. Das Ergebnis - Tränen bei Jenny Frankhauser, die auf ihr Erfolgsranking hin schluchzte: "Aber ich bin kein Loser!" Und von Natascha Ochsenknecht mit dem Tipp getröstet wurde, doch einfach mehr für sich selbst zu trommeln, um nicht immer nur als Daniela Katzenbergers Schwester wahrgenommen zu werden. Also schon wieder kein Streit.

Matthias Mangiapane muss wieder ran - und holt fünf Sterne

Fast sah es zudem aus, als wäre das Dschungelcamp politisch geworden - in dem Moment, als Matthias Mangiapane unter enormem Fluchen und Zetern zum vierten Mal zur Prüfung antrat. Statt in eine handelsübliche Gruselhöhle wurde das TV-Sternlein nämlich ins "Weiße Irrenhaus" geschickt. Eine reichlich heruntergekommene Bretterbude - aber eindeutig dem Weißen Haus nachempfunden. Was Mangiapane darin vorfand? Zentnerweise Innereien und Fleischabfälle auf dem Boden, ein Trump-Porträt und Einrichtungsgegenstände wie aus einer Präsidenten-Behausung. Fast schon ein apokalyptisches Bild - auch angesichts der Dekadenz, dort mal so eben so viel Fleisch zu verteilen.

Noch schlimmer wurde es bei der Ausführung der Prüfungen. Unter anderem musste der arme Mangiapane zwei Fischaugen und ablutschen, um die erste Tür zu öffnen - "richtig schön ablutschen", wie Moderatorin Sonja Zietlow immer wieder betonte. Was in den weiteren Räumen folgte, war mehr des üblichen Dschungel-Ekel-Krams, der von der Decke fiel und in Form von Tauben umherflatterte... sowie ein Dromedar als Statist. Mangiapane sammelt zwischen Tierchen und Unrat fünf Sterne. Und bekam so richtig Oberwasser: Er klatschte sich selbst etwas "Rokoko-Appläuschen".

Youngblood bleibt, Matthias Mangiapane muss wieder ran

Und Sydney Youngblood? Der blieb dann doch. Vor der Kabine wurde der 80ies-Star von Musiker-Kollegin Tina York erwartet. "Du bist einer der Liebsten, du kannst nicht gehen", flüsterte die Sängerin. "Ich bleibe", sagte Youngblood. Also dann: Bis morgen. Dann muss übrigens Natascha Ochsenknecht in die Dschungelprüfung. Aber nicht allein - sondern mit Matthias Mangiapane, der zum fünften Mal in Folge ran darf.

Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de.

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