Dreist kopiert? Lena Meyer-Landrut wehrt sich gegen Vorwürfe von Sängerin Dillon

Lena Meyer-Landrut in Berlin
Sängerin Lena Meyer-Landrut wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe. © dpa, Jens Kalaene, jka sab exa

Vorwürfe wegen geistigen Diebstahls

Erst vor wenigen Wochen hat Lena Meyer-Landrut (30) sich neu auf Instagram präsentiert und ihren Fans mit der Ankündigung neuer Musik eine Freude gemacht. Musiker-Kollegin Dillon (33) freut sich hingegen überhaupt nicht: Lenas Cover und Titel für ihre EP „Kind“ soll nämlich ein Plagiat ihres gleichnamigen Albums sein. Jetzt wehrt sich Lena gegen die schweren Vorwürfe.

Lenas Album „Kind“ nur geklaut?

Dillon macht Lena öffentlich Vorwürfe, dass Titel, Artwork und Fotos der EP „Kind“ eigentlich von ihrem Album, das 2017 erschienen ist stammen: „Du solltest dich so verdammt dafür schämen, von einer weiblichen, kommerziell weniger erfolgreichen, Künstlerin zu klauen! Dein Verhalten ist nur wieder ein perfektes Beispiel für Machtmissbrauch eines von Geldgier getriebenen Individuums. Schäm dich!“

Diese fiesen Worte wollte Lena nicht auf sich sitzen lassen, insbesondere, weil sich die frisch gebackene Mama einer Schuld nicht bewusst ist. Mit der Absicht, den Sachverhalt diplomatisch zu klären, schrieb sie der Musikerin eine Privatnachricht und bot ihr ein Telefonat an, das von Dillon abgelehnt wurde. Stattdessen veröffentlichte die 33-Jährige Lenas Nachricht auf Instagram.

Lenas Anwalt, Simon Bergmann, äußert sich zu den Vorwürfen

Auf eine Anfrage der BILD-Zeitung erklärte Lenas Anwalt Simon Bergmann, dass der Vorwurf geistigen Diebstahls völlig unbegründet sei und sich die Werke in der Gestaltung grundlegend unterscheiden. Außerdem fügte er hinzu, dass das Creative Team von Lena das Werk von Dillon bis vor wenigen Tagen noch nicht einmal kannte. Laut ihm würde der Vorwurf „vor keinem Gericht standhalten.“

Ob Dillon mit dem Fall tatsächlich noch vor Gericht geht und ob sie damit Erfolg haben könnte, ist unklar.