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Diskussionen um 'Joker'

Diskussionen um 'Joker'
Joaquin Phoenix © BANG Showbiz

'Joker'-Premiere sorgte in New York für großen Aufruhr.


Seit kurzem ist das Batman-Prequel mit Joaquin Phoenix, in der Hauptrolle im Kino. Nachdem der Streifen lange erwartet wurde, sorgte er beim Premieren-Wochenende in den USA jedoch nicht nur für Begeisterung. Der Thriller spielte zwar mehrere Millionen ein, aber sorgte zudem auch für Panik und Empörung im Publikum.

Obwohl Joaquin Phoenixes Darstellung des Arthur Flick, welcher psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nimmt und im Verlauf der Handlung schließlich zum Mörder wird, hochgelobt wurde, scheinen einige Zuschauer die heftigen Gewaltszenen nicht einfach so überstanden zu haben. Mehrere Kino-Besucher äußerten sich im Netz eher kritisch über den Film. "Joker sollte einen Warnhinweis haben. An alle, die an einer Depression oder einer psychischen Störung leiden, ihr sollt gewarnt sein. Ich hatte nach 20 Minuten eine Panik-Attacke", schreibt eine Zuschauerin auf Twitter. Ein anderer erklärt: "Ich habe die 'Joker'-Vorstellung verlassen. Ich konnte mir das nicht angucken." In den sozialen Medien häufen sich derartige Kritiken mittlerweile.

Ein weiterer Grund für die Diskussionen um den Film, ist eine Szene, in der der Protagonist Flicks eine Treppe hinab tanzt, während er sich in den unheimlichen Joker verwandelt. Währenddessen spielt der Song 'Rock and Roll Part 2' von Gary Glitter. Dieser muss seit 2015 eine 16 Jahre lange Haftstrafe absitzen, weil er Sex mit einem 12-jährigen Mädchen hatte. Laut der britischen 'Sun' könnte der 75-Jährige an der Verwendung seines Liedes mitverdienen. Da mehrere Fans einen verurteilten Kinderschänder nicht unterstützen wollen, riefen sie online sogar zu einem Boykott des Films auf.

BANG Showbiz