Die Thomallas nehmen Abschied von Rudi Assauer (†74) - und müssen plötzlich furchtbar lachen

Sophia und Simone Thomalla lachen bei der Trauerfeier von Rudi Assauer
Sophia und Simone Thomalla (ganz rechts) bei der Trauerfeier von Rudi Assauer im Februar 2019 in Gelsenkirchen - plötzlich waren alle Tränen vergessen. © Twitter / FC Schalke 04

Mach's gut, Rudi!

Ob Rudi Assauer (†74) heute auf seine Liebsten heruntergeblickt hat und schmunzeln musste? Der Kult-Manager des FC Schalke 04 war vergangene Woche (9. Februar) nach langer Alzheimer-Krankheit für immer eingeschlafen. Damit sich auch Fußball-Fans und Weggefährten gebührend von ihm verabschieden konnten, wurde am Freitag (15. Februar) eine große Trauerfeier in Gelsenkirchen veranstaltet - inklusive Livestream in sein zweites Zuhause, die Veltins-Arena. Unter den Gästen: Rudis Ex-Lebensgefährtin Simone Thomalla (53) und Ziehtochter Sophia (29). Und die beiden verfielen während des eigentlich so emotionalen Gottesdienstes plötzlich in schallendes Gelächter.

Es wurde geweint - und sogar gelacht

Drei Tage nach der privaten Beerdigung wurde der Schalke-Legende Rudi Assauer heute bei einer öffentlichen und ziemlich emotionalen Trauerfeier Tribut gezollt. Doch an einer Stelle trockneten die Tränen der Trauergäste für einen Moment und ein herrliches Lachen ging durch die Kirchenbänke und über die Stadiontribüne. Der Grund: Ehemalige Weggefährten Assauers plauderten aus dem Nähkästchen und erzählten zum Teil witzige Anekdoten. Bei der Geschichte von Dieter Burdenski (68) konnte sich plötzlich niemand mehr halten. Bei Simone Thomalla flossen wieder Tränen - diesmal allerdings vor Lachen. 

Der Ex-Werder Bremen-Torwart kramte in der Vergangenheit und berichtete von einem Ereignis während der Saison 1980/1981. Er erinnerte sich, dass Manager Assauer die ganze Mannschaft zusammengetrommelt hatte. "Er sagte: 'Männer, wir haben die letzten drei Spiele 0:4 verloren. Morgen spielen wir gegen Bayern München, wir müssen was ändern.'" Ganz in Assauer-Manier habe es eine besondere Aufgabe für das Team gegeben: "Rudi meinte: 'Alle trinken einen doppelten Fernet Branca nach dem Essen.' Was passierte? Wir spielten gegen Bayern und verloren 0:7."

In der Trauer waren alle vereint

15.02.2019, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Fußball: Gedenkfeier für den früheren FC Schalke 04 Manager Rudi Assauer in der Propsteikirche St. Urbanus. Sophia Thomalla (l-r), Simone Thomalla und Katy Assauer kommen von der Trauerfeier. Foto: Ina
Sophia und Simone Thomalla mit Katy Assauer auf dem Weg zum Trauergottesdienst für den verstorbenen Rudi Assauer. © dpa, Ina Fassbender, hak hak

Mindestens genauso rührend wie der kleine positive Moment während des Trauergottesdienstes war das Bild, das sich den wartenden Presseleuten vor der Zeremonie bot. Simone schritt mit Sophia Richtung Kirche - im Arm hatte die Assauer-Ex seine Tochter Katy. Auch wenn die Thomallas seit der Trennung von Rudi und Simone im Jahr 2009 keinerlei Kontakt mehr zu den Assauers gepflegt haben sollen, scheinen jetzt in der Trauer wieder alle vereint zu sein. Dieser Zusammenhalt hätte sicher auch dem Verstorbenen gefallen.