Die „Fantastischen Vier“ ganz privat: „Eltern zu sein ist ein abgefucktes Ding!“

Die "Fantastischen Vier", Smudo (l-r), Michi Beck, Thomas D. und And.Ysilon, posieren am Sonntag (23.11.2008) bei der Premiere des Films "Madagascar 2" in Hamburg für die Fotografen. Der Film startet am 04. Dezember 2008 in den deutschen Kinos.. Foto
Vier Jungs aus Stuttgart: "Die Fantastischen Vier" © picture-alliance/ dpa, Bodo Marks

Michi Beck und Thomas D. feiern Jubiläum

Vier Jungs aus Stuttgart haben in den 90er Jahren den Hip-Hop-Markt ordentlich aufgemischt! Mittlerweile feiern sie ihr 30jähriges Jubiläum – und haben im Laufe ihrer Karriere schon einiges erlebt. Doch auch privat läuft’s bei Michi Beck (53) und Thomas D. (52) rund.

Fanta4 haben insgesamt 10 Kinder

Sie waren jung, wild und haben für ordentlich Stimmung gesorgt. Mittlerweile sind Michi Beck und Thomas D. etwas gereift. Beide sind verheiratet und haben jeweils zwei Kinder. Thomas D. erklärt im Interview mit der Bild: „Ich hatte früher mehr Zeit. Eltern zu sein, ist ein abgefucktes Ding. Du ertappst dich dabei, Sprüche zu bringen, die du schon bei deinen Eltern nicht annehmen wolltest, aber du musst es irgendwie trotzdem sagen. Wenn es einen nicht kaputt macht, kann man viel daraus lernen. Die Liebe, die du zu deinen eigenen Kindern hast, die kennst du vorher nicht.“

Die beste Party, die die „Fantastischen Vier“ jemals erlebt haben

Anlässlich ihres 30jährigen Band-Bestehens haben die Jungs kürzlich eine Party geschmissen – die etwas ausgeartet ist, wie Michi Beck berrät: „Wir haben mit allen unseren Wegbegleitern ein Schloss bei Stuttgart gemietet, alle Partner und alle zehn Kinder waren dabei. Es spielte eine Big Band und es war ein rauschendes Fest mit dem betrunkensten Auftritt unserer Karriere von uns selbst.“

Mit Partys kennen sich die Jungs aus. Im Laufe ihrer langen Karriere haben sie schon an zahlreichen Feten teilgenommen. Thomas D. erzählt von der besten: „Eine Aftershow-Party nach einem unserer Konzerte war so gut, dass Smudo auf der Bar stand, um die Menge anzuheizen, dann ist er nach hinten gefallen, die beiden Barkeeper haben ihn aufgefangen, und wieder hochgehoben. Danach sind sich die Barkeeper in die Arme gefallen und haben sich intensiv geküsst.“

„Komm schon Smudo, ich blas dir einen!“

Bei all der Feierei gab es auch schonmal das ein oder andere unmoralische Angebot. Allerdings nicht von einer Frau! Thomas D. erinnert sich: „Wir haben mal an der Bar gearbeitet. Ich weiß nicht, ob unsere Drinks die besten waren, aber die Laune und die Sprüche, die wir bekommen haben, waren gut. Ein Gast, der nicht zahlen konnte und bekannt dafür war, dass er öfter anschreiben ließ, hat Smudo vorgeschlagen, ,Komm schon, Smudo, ich blas dir so einen, dass du denkst, du stehst im Windkanal’. Für den Spruch gab’s ’nen Gratisdrink.“ Wir sind gespannt, was die Band in den nächsten 25 Jahren noch so alles erlebt – wenn sie sich nicht vorher trennt(rsc)