Im schlimmsten Fall hätte sie "keine Kinder bekommen können"

Diagnose Myom! VOX-Moderatorin Laura Dahm an der Gebärmutter operiert

VOX-Moderatorin Laura Dahm hat ihren Fans bei Instagram erzählt, warum sie ins Krankenhaus musste.
VOX-Moderatorin Laura Dahm hat ihren Fans bei Instagram erzählt, warum sie ins Krankenhaus musste. © Instagram, _lauradahm_

von Carolin Chytrek

Im ersten Augenblick ist die Sorge groß, als sich Laura Dahm (35) am Donnerstag (13. Januar) bei Instagram aus dem Krankenhaus zu Wort meldet. Aber die Moderatorin wirkt erleichtert, kann endlich wieder durchatmen. Um auch in Zukunft die Möglichkeit zu haben, Kinder bekommen zu können, musste sie sich nämlich unters Messer legen. RTL erreichte Laura im Krankenbett. Uns hat die 35-Jährige jetzt den Grund für den Eingriff verraten.

Laura Dahm litt unter einem Myom

Schon vor knapp vier Jahren habe Laura die Diagnose Myom bekommen, wie sie nun im Gespräch mit RTL verrät: „Da hieß es, dass es drin bleiben kann, wenn es nicht wächst. Es wurde also beobachtet und als es letzten Herbst in einem Monat von fünf auf sechs Zentimeter gewachsen ist, hieß es, dass es schnellstmöglich heraus geholt werden muss.“ Bei Myomen handelt es sich um eine gutartige Verwachsung in der Gebärmutter-Muskelschicht, die bei etwa 20 bis 50 Prozent der gebärfähigen Frauen auftreten.

Symptome habe die „Prominent“-Moderatorin zwar keine gehabt, trotzdem hätte es weitreichende Konsequenzen haben können, die gutartigen Tumore weiter zu ignorieren. „Hätte ich es jetzt nicht entfernen lassen, hätte im schlimmsten Fall die ganze Gebärmutter heraus genommen werden müssen und ich hätte keine Kinder bekommen können.“ Ein Schock, der sie aufgerüttelt hat. Trotz Angst vor ihrer allerersten Vollnarkose, lässt sich Laura Anfang Januar operieren. „Das Myom war an der Gebärmutter und wurde mit vier kleinen Schnitten im Bauchnabel und in der Leistengegend rausgeholt.“

Sie suchtet "Sex and the City", um wieder fit zu werden

Eine Operation in Zeiten der Corona-Pandemie? Kein leichtes Unterfangen. Immerhin gelten in den Krankenhäusern strenge Regeln. Doch Laura hatte Glück. „Erst hieß es, ich darf im Krankenhaus wegen Corona keinen Besuch empfangen, aber dann war doch eine Person für eine Stunde am Tag erlaubt. Meine Mama war also da und kümmert sich jetzt auch um mich.“ Zuhause würde sie sich jetzt mit Besuch von Freunden ablenken, viel lesen und schlafen und ihrem Laster, der neuen Staffel von „Sex and the City“, nachkommen. Und so lässt es sich sicher schnell wieder fit werden.

Große Nachwirkungen von der Operation habe Laura übrigens nicht, wie sie erklärt: „Es geht mir gut soweit. Bauch tut ein bisschen weh, aber ich habe Schmerztabletten und durfte heute raus. Ein bisschen spazieren draußen geht auch, aber ich bin bis Ende nächster Woche krank geschrieben, um mich zu schonen.“ Und in dieser Zeit müssen die VOX-Zuschauer dann eben auf sie verzichten. Gesundheit geht vor.