'Der Lack ist ab'-Star Kai Wiesinger setzt sich für PETA ein: "Menschenaffen raus aus Zoos!"

'Der Lack ist ab'-Star Kai Wiesinger setzt sich für PETA ein: "Menschenaffen raus aus Zoos!"
Halb Mensch, halb Schimpanse: Kai Wiesinger für PETA © PETA Deutschland e.V., WENN

Immer mehr Menschen sehen die Tierhaltung in Zoos kritisch. Während Befürworter der Massengehege nicht müde werden zu betonen, dass bedrohte Tierarten in Gefangenschaft immerhin sicher vor der kompletten Ausrottung wären, argumentieren Gegner, dass ein Leben hinter Gittern ein unwürdiges ist – und schließlich wären die meisten Tierarten überhaupt nicht vom Aussterben bedroht, gäbe es den Menschen nicht. TV-Star Kai Wiesinger (52, 'Restrisiko') gehört zu jenen, die exotische Tiere in Freiheit und nicht im Zoo sehen wollen. Genau deswegen macht er sich jetzt für die Tierschutzorganisation PETA stark.

"Menschenaffen raus aus Zoos!"

Kai Wiesinger und PETA fordern ein Zucht- und Importverbot für Menschenaffen, um die Gefangenschaft in Zukunft zu beenden. Unter dem Motto "Menschenaffen raus aus Zoos" haben sie nun eine motivierte Kampagne gestartet, die die Menschen aufrütteln soll. Auf dem PETA-Kampagnenfoto ist der Star aus 'Der Lack ist ab' halb als Mensch, halb als Schimpanse zu sehen. Das Bild, das Starfotografin GABO wie immer honorarfrei für PETA geschossen hat, wurde durch Morphing digital bearbeitet, damit die Botschaft auch wirklich von jedem verstanden wird: "Wir sind alle Tiere!"

Kai Wiesinger bezieht Stellung

In einem Statement betont Kai Wiesinger, was er von Menschenaffen in Gefangenschaft hält: "Es ist total absurd, dass eine Glasscheibe im Zoo oder ein Gitter uns die Menschen und die Affen so deutlich voneinander trennt, wo wir uns in Wahrheit so ähnlich sind. Mit dieser Kampagne weisen wir darauf hin, wie arrogant es ist, wie wir uns Tieren gegenüber verhalten und dass wir davon ausgehen, das Recht zu haben, über ein Tierleben zu bestimmen."

PETA fordert echten Artenschutz

Die Tierschutzorganisation weist schon seit Jahren darauf hin, dass die sozialen Menschenaffen in Gefangenschaft verkümmern. Sie seien uns Menschen derart ähnlich, dass sie sehr wohl um ihre ausweglose Situation wissen und nicht selten daran verzweifeln. Dem kommt hinzu, dass die Primaten hinter Glas nicht die Fähigkeiten ausbilden, die sie für ein Leben in der Natur brauchen – eine spätere Auswilderung ist demnach nicht möglich.

Statt Zoos und deren Zuchtprogramme und kostenintensive Bauprojekte zu unterstützen, sollte das Geld lieber in Artenschutzprogramme fließen, die den natürlichen Lebensraum von bedrohten Tierarten erhalten.

Das sieht Kai Wiesinger genauso.

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