Demi Lovato auf Social Media: Mit Bikinifoto Ängste überwinden

Demi Lovato auf Social Media: Mit Bikinifoto Ängste überwinden
Demi Lovato steht zu ihrem Körper © JRP/WENN, WENN

Sängerin Demi Lovato wusste nicht, was sie erwartet, als sie sich entschied, ein Bikinibild von sich auf Instagram zu posten, das nicht vorher mit Photoshop bearbeitet worden war.

Demi Lovato (27) hat in ihrem jungen Leben schon viel durchgemacht. Neben Drogensucht hatte sie auch mit Essstörungen zu kämpfen. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrung setzt sie sich immer wieder für Menschen ein, die ebenfalls von der Krankheit betroffen sind.

So sieht Demi Lovato aus

So kommt es auch, dass Demi immer mal wieder ihre Krallen ausgefahren hat, wenn es um unrealistische Körperideale und das Nachbearbeiten von Fotos mit Photoshop geht. Jetzt geht sie mit gutem Beispiel voran und hat ein Bild von sich im Bikini auf Instagram gepostet. Auf dem Foto ist sie unbearbeitet zu haben, so wie ist, inklusive Cellulite. In der Beschreibung erklärte sie, wie genervt und müde sie davon sei, für ihren Körper kritisiert zu werden: "Das ist meine größte Angst. Ein unbearbeitetes Bild von mir im Bikini. Ich bin es wirklich so leid, dass mein Körper immer wieder kritisiert und bearbeitet wird (ja, die anderen Bikinibilder waren bearbeitet, und ich hasse es, dass ich das gemacht habe, aber es ist die Wahrheit), nur damit andere denken, dass ich dem Schönheitsideal entspreche. Das bin aber nicht ich. So sehe ich aus."

Mut und Ehrlichkeit

Ihre Fans applaudierten Demis Ehrlichkeit und ihren Mut, negative Kommentare unter dem entsprechenden Bild müssen mit der Lupe gesucht werden. Gleichzeitig erklärte die Sängerin auch, nach ihrem Rehab-Aufenthalt infolge ihrer Überdosis bereit für einen neuen Anfang zu sein: "Ich will, dass dieses neue Kapitel in meinem Leben davon handelt, authentisch die Person zu sein, die ich bin, anstatt die Erwartungen anderer Menschen zu treffen. Das bin also ich, schamlos, ohne Angst und stolz darauf, einen Körper zu besitzen, der so viel durchgemacht hat und der mich noch mehr erstaunen wird, wenn ich hoffentlich irgendwann ein Kind zur Welt bringe."

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