Dehnungsstreifen: Was wirklich dagegen hilft!

Dehnungsstreifen: Was wirklich dagegen hilft!
Zwei Schwangerschaften haben ihre Spuren hinterlassen: Auch Model Chrissy Teigen hat Dehnungsstreifen © Faye Sadou/AdMedia/ImageCollect, SpotOn

Auch Chrissy Teigen leidet darunter

Eine straffe, makellose Haut? Die wenigsten Frauen sind damit von Natur aus gesegnet. Kaum eine, die keine Dehnungsstreifen hat. Immer mehr Stars und Models stehen zu diesem vermeintlichen Makel. Erst kürzlich zeigte Chrissy Teigen (33) auf Instagram ein Bild ihrer Oberschenkel, auf dem deutlich zu erkennen war, dass auch sie mit Geweberissen zu kämpfen hat. Wie sie entstehen, wie man vorbeugen kann und welche Methoden es zur Entfernung gibt?

Was sind Dehnungsstreifen?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Dehnungsstreifen um Risse im Gewebe, die entstehen, wenn sich die Haut ausdehnen muss. Diese werden dann als Streifen auf der Hautoberfläche sichtbar. Das Narbengewebe kann dunkler oder heller erscheinen und ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Sind die Dehnungsstreifen noch frisch, sind sie vom Farbton her violett. In dieser Phase kann man sie noch mit Pflegeölen bekämpfen. Nach ein paar Wochen werden sie heller und erscheinen rötlich, was auf eine Heilungsphase schließen lässt. Weißliche Streifen sind komplett ausgeheilt und ohne kosmetischen Eingriff kaum noch zu bekämpfen.

Dehnungsstreifen treten meist an Stellen auf, an denen das Bindegewebe besonders stark beansprucht wird - am Po, an den Oberschenkeln, an den Hüften und am Bauch. In seltenen Fällen auch an den Oberarmen. In der Regel entstehen sie durch Gewichtsschwankungen, eine Hormonumstellung oder durch genetische Veranlagung. Auch schweres Krafttraining kann die Haut überdehnen, weswegen viele Bodybuilder Dehnungsstreifen haben.

Dehnungsstreifen - wie kann man vorbeugen?

Eine gesunde Lebensweise kann Dehnungsstreifen zwar vorbeugen, jedoch nur bedingt. Wie schon erwähnt, ist ein schwaches Bindegewebe oft Veranlagung. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit vielen Mineralstoffen, viel Wasser sowie ausreichend Sport und Bewegung können jedoch helfen, dass das Bindegewebe möglichst straff bleibt.

Auch regelmäßige Wechselduschen wirken vorbeugend, denn sie fördern die Durchblutung. Zudem halten Körperöle (z.B. Mandel- oder Weizenöl) die Haut elastisch, weswegen sich regelmäßige Massagen mit einer Hautbürste auszahlen. Bereits bestehende Dehnungsstreifen können mit speziellen Cremes und Seren gemindert werden und die Heilung der Narben begünstigen. Zwar verschwinden die Risse in der Haut nicht, sie können aber zumindest an der Oberfläche geglättet werden.

Was kann man gegen Dehnungsstreifen tun?

Dehnungsstreifen sind ein rein kosmetisches Problem. Es gibt unterschiedliche Methoden, mit denen optische Erfolge erzielt werden können. Dazu gehört zum Beispiel die Lasertherapie, bei der winzige Lichtblitze unter die Haut gesetzt werden. Das hoch dosierte Licht dringt tief in die unteren Hautschichten ein, entfernt dort das Narbengewebe und regt die Zellen zur Kollagenproduktion an. Zudem bewirkt es, dass die Narben die ursprüngliche Hautfarbe annehmen. Dadurch sind die Dehnungsstreifen kaum noch sichtbar. Laut Experten sind ca. fünf Sitzungen notwendig, die Behandlungskosten liegen im Schnitt zwischen 75 Euro und 280 Euro pro Sitzung.

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