Das sagen "The BossHoss" zum Live-Konzert in Düsseldorf mit 13.000 Zuschauern

Das sagen The BossHoss zum 13.000-Leuten-Konzert
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Das sagen The BossHoss zum 13.000-Leuten-Konzert

Riesen-Konzert trotz Corona - das sagen The BossHoss dazu

Es wäre das erste große Musik-Event nach dem Corona-Shutdown Mitte März und dürfte ein überaus emotionaler Moment sowohl für Musiker als auch das Publikum in Deutschland werden: Am 4. September soll in Düsseldorf ein Live-Konzert mit rund 13.000 Zuschauern stattfinden – trotz Corona mit Sonderauflagen. In der Merkur Spiel-Arena sollen dann national und international bekannte Acts wie der kanadische Rockmusiker Bryan Adams (60, "Summer of 69"), Rea Garvey (47), Sarah Connor (40), Joris (30) und Comedian Michael Mittermeier (54) auftreten. Nicht jeder ist Fan der Veranstaltung. Trotz Coronaauflagen, ein Riesenevent mit 13.000 Leuten veranstalten? Die Stadt Düsseldorf wehte Kritik entgegen. 

Auch Sascha Vollmer und Alec Völkel von The BossHoss sind beim Konzertc dabei. Ihre Meinung zum umstrittenen Konzert: „Es wird Zeit, dass Kultur wieder eine Bühne findet.“ Warum sie diese Idee gut und sogar wichtig finden, verraten sie im exklusiven Video-Statement.

Gesundheitsminister ist irritiert von Konzertplänen

"Dass ein lokales Gesundheitsamt in dieser Lage eine Veranstaltung dieser Größenordnung im Alleingang genehmigt, hat mich als Gesundheitsminister nachhaltig irritiert," heißt es in einem Statement des Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann. 

Live-Musik unter strengen Auflagen

"Give Live A Chance" soll ca. 150 Minuten dauern und teilweise unplugged umgesetzt werden. "Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben", teilte Veranstalter Marek Lieberberg von Live Nation mit. Wegen des Coronavirus wurden im März sämtliche Großveranstaltungen abgesagt, Konzerte und Festivals bis einschließlich 31. August verboten.

Das Konzert im Düsseldorfer Fußballstadion werde daher in enger Abstimmung mit den Behörden geplant. Dem Infektionsschutz werde "in vollem Umfang Rechnung getragen", so die Veranstalter. Die Fans würden verpflichtet, Schutzmasken zu tragen sowie zwischen den Sitzplätzen den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Außerdem herrsche ein striktes Alkoholverbot.

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