Daniel Küblböck: So verabschieden sich seine "DSDS"-Mitstreiter bei ihrem Kollegen

Daniel Küblböcks Mitstreiter schreiben offenen Brief

"Mit großer Bestürzung hat jeder einzelne von uns die traurigen Nachrichten der vergangenen Tage über Dich verfolgt! Es tut uns unendlich leid, auf diese Weise zu erfahren, welche grausame Traurigkeit Dich die letzten Monate umgeben haben muss", schreiben Küblböcks Mitstreiter aus der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" in einem Brief.

So haben Juliette Schoppmann, Daniel Lopes und Co. Daniel Küblböck erlebt

Unterschrieben ist das gemeinsame Statement von Juliette Schoppmann, Stephanie Bauckmayer, Andrea Josten, Daniel Lopes, Vanessa Struhler, Nektarios Bamiatzis und Gracia Baur. Alle haben gemeinsam mit Daniel in der ersten Staffel der Castingshow 2003 vor der Kamera gestanden. "Was wir sehen und kennenlernen durften, war ein Mensch mit unglaublich vielen Facetten, einem riesigen unvoreingenommenem Herzen aber auch einer sehr zerbrechlichen Seele!"

"Du wirst in unseren Herzen weiterleben"

"Manche Menschen, die Dich nicht kannten und vor allem nicht 'erkannten', empfanden Dich möglicherweise als Clown. Jedoch auch Clowns weinen! Und die sehr guten Clowns besitzen die Fähigkeit, ihre Tränen vor den Menschen zu verbergen, denen sie sie nicht zeigen wollen!", heißt es weiter. Trotzdem habe Küblböck es geschafft, alle mit seiner positiven Energie anzustecken. "Wo immer Dich Deine Reise auch hinführt: Du wirst in unseren Herzen weiter leben! Danke, dass wir einen Teil Deines Weges mit Dir gehen durften!"

So nehmen Juliette Schoppmann und Co. Abschied von ihrem DSDS-Mitstreiter Daniel Küblböck.
Juliette Schoppmann und andere DSDS-Mitstreiter der ersten Staffel nehmen Abschied von Daniel Küblböck. © picture alliance

Am Montag hatte die kanadische Küstenwache die Suche nach Daniel eingestellt. Insgesamt vier Schiffe und zwei Flugzeuge suchten zusammen 80 Stunden lang - wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser habe man die Suche schließlich gestoppt. Der Sänger ging nach Angaben des Anbieters Aida Cruises bei einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York am Sonntag vor Neufundland über Bord, Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich. Mehr zu dem Umständen der Ereignisse erfahren Sie in unserem Video.

Wenn Sie Selbstmord-Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

DPA