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Daniel Küblböck: Sein Vater möchte ihn für tot erklären lassen

Daniel Küblböck: Sein Vater will endgültig Abschied nehmen
Daniel Küblböck wird nach seinem Sprung von Bord nun ein für allemal für tot erklärt © Schultz-Coulon/WENN.com, WENN

Seit genau sechs Monaten gilt Entertainer Daniel Küblböck nun als vermisst. Sein Vater Günther sucht nach einem Weg, mit der Tragödie abzuschließen.

Am 9. März ist es genau sechs Monate her, dass der Entertainer Daniel Küblböck (33, 'You Drive Me Crazy') vor Neufundland von Bord der AIDAluna sprang. Seither gilt er als auf See vermisst. Sein Vater Günther möchte das nun ändern.

Ein krasser, aber wichtiger Schritt

"Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss", erklärt Günther Küblböck sein Vorhaben im Interview mit 'BILD'. Sechs quälende Monate musste die Familie warten, bis sie diesen Schritt gemäß dem deutschen Verschollenheitsgesetz gehen durfte: Am 9. September 2018 ging Daniel über Bord.

So krass dieser Schritt für Außenstehende erscheinen mag, so wichtig ist er für die Betroffenen. Nicht nur kann es bei der emotionalen Bewältigung eines Verlustes helfen, den Verschwundenen für tot erklären zu lassen. Es ist außerdem der einzige Weg, die Hinterlassenschaft des Verstorbenen regeln zu können. Auch wenn es vielleicht gar nicht viel zu hinterlassen gibt. "Von Vermögen kann man nicht sprechen. Daniel hatte ein geregeltes Einkommen, das ausreichend war", sagt Günther Küblböck zu diesem Thema.

Daniel Küblböck ging allein auf seine letzte Reise

Schon wenige Tage nach dem Verschwinden des Musikers, der 2002/2003 durch 'Deutschland sucht den Superstar' berühmt geworden war, zeigten sich seine Angehörigen tief getroffen. Damals veröffentlichten sie ein Statement auf der Homepage des Künstlers, in dem zu lesen war: "Die Tragödie und alles was in den letzten Wochen geschehen ist, beschäftigt die ganze Familie und enge Freunde sehr und macht unendlich traurig. ... Entgegen aller Gerüchte ist Daniel alleine und ohne Begleitung an Bord der AIDAluna gegangen. Er wollte diese Reise alleine unternehmen."