Daniel Küblböck: Mit-Passagiere des Kreuzfahrtschiffs AIDAluna haben bis zuletzt gehofft

Urlauber voller Mitgefühl: "Alle haben bis zuletzt gehofft, dass Daniel Küblböck gefunden wird"

Der Schock sitzt tief: Um kurz nach fünf Uhr erklang der Alarm auf der AIDAluna. Urlauber von dem Kreuzfahrtschiff berichten RTL in Halifax, wie sie die dramatischen Studen erlebten. Die Suche ist mittlerweile eingestellt, für Küblböck besteht so gut wie keine Hoffnung mehr. Bis zuletzt hatten die AIDA-Gäste gehofft und gebangt, dass die groß angelegte Suchaktion von Erfolg gekrönt werden würde.

Kreuzfahrt-Passagiere loben Organisation und Ablauf der Suchmaßnahmen

In Halifax gehen die Urlauber zum ersten Mal von der AIDAluna an Land seit Daniel Küblböcks Sturz ins Meer. In der kanadischen Hafenstadt hat RTL-Reporterin Michelle Setke mit deutschen Passagieren des Kreuzfahrtschiffes gesprochen. "Wenn es um Menschenleben geht, dann steht jede Urlaubsreise zurück", beschreibt eine Reisende die von Mitgefühl und Hoffnung geprägte Situation während der laufenden Suchaktion.

Der Kapitän und die Crew hätten ihr Möglichstes getan. Die Suche habe bestens organisiert gewirkt, berichten mehrere Passagiere. Sehr schnell seien Hubschrauber und Rettungsboote aus Kanada sowie ein weiteres Kreuzfahrtschiff zur Hilfe geeilt. Die Urlauber fühlten sich derweil nach bestem Gewissen informiert und alle hätten Verständnis für die eintägige Unterbrechung der eigentlichen Route des Kreuzfahrtschiffes gehabt. "Den meisten ging es auch nicht um die Person Daniel Küblböck, sondern einfach um einen Menschen, der da über Bord gegangen ist", erklärt eine Urlauberin.

Tagestrip in Halifax: Versuch der Rückkehr zum Urlaubsalltag

Für die AIDA-Reisenden geht die Kreuzfahrt nach der abgebrochenen Suche mit einem Tagestrip in Halifax weiter. Am Hafen standen Shuttle-Busse für die Urlauber bereit. Sie versuchen nun, die dramatischen Ereignisse hinter sich zu lassen und die Reise so gut es geht fortzusetzen und zu genießen.

Wenn Sie Selbstmord-Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.