Daniel Kaluuya: Alles nur, weil ich Schwarz bin

Daniel Kaluuya: Alles nur, weil ich Schwarz bin
Daniel Kaluuya © WENN.com, Cover Media

Alles sehr negativ

Daniel Kaluuya (28) macht sich Gedanken über seine Hautfarbe.

Der Darsteller ist Brite, erlangte seinen internationalen Durchbruch jedoch mit einem US-amerikanischen Film: 'Get Out' von Jordan Peele wurde international gefeiert und brachte Daniel auch eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Damit ist er erst der zweite schwarze Brite, der für die Trophäe in der Kategorie nominiert ist.

Allerdings stimmt es Daniel nachdenklich, dass der internationale Aufstieg von schwarzen Briten wie Idris Elba, David Oyelowo und Chiwetel Ejiofor so heiß diskutiert wird, während bei weißen Briten kein Hahn danach krähe: "Weißt du, was ich seltsam finde? Wenn ein weißer Schauspieler von England nach Hollywood geht, sagt niemand auch nur ein Wort. David ist nach Amerika gegangen, um Martin Luther King zu spielen. Wenn ein weißer Mann das tun könnte, würde er es tun. Stattdessen wird es zu einem Teil der Diskussion über den Kampf der Schwarzen und über den Misserfolg. Als Chiwetel für einen Oscar nominiert war, ihn aber nicht gewonnen hat, hieß es überall in den Medien, er sei abgelehnt worden. Ich habe mich gefragt, wie man denn da bloß solch eine negative Berichterstattung draus machen kann", wunderte sich Daniel Kaluuya gegenüber dem britischen 'Telegraph'.

Gleichzeitig wolle Daniel aber nicht für alle Schwarzen sprechen, da er ein Individuum sei: "Wer ist denn der Sprecher für Weiße? Es gibt keinen!", merkte er kürzlich im 'Guardian'

an.

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