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Cuba Gooding, Jr.: Rechtsbeistand schockiert von Staatsanwaltschaft

Cuba Gooding, Jr.: Rechtsbeistand schockiert von Staatsanwaltschaft
Wird Cuba Gooding, Jr. ungerecht behandelt? © Derrick Salters/WENN.com, WENN

Schauspieler Cuba Gooding, Jr. wird von mehreren Frauen vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben. Seinem Anwalt ist jetzt der Kragen geplatzt.

Cuba Gooding, Jr. (51) wurde vor wenigen Monaten von einer Frau vorgeworfen, sie in einer Bar in New York City unsittlich berührt zu haben. Seitdem haben sich weitere Damen an die Polizei gewandt, um ähnliche Vorfälle zu schildern und den Darsteller zu belasten.

Wo bleiben die Videoaufnahmen?

Doch Cubas Anwalt versucht alles, um die Klagen der insgesamt drei Frauen abzuschmettern, die demnächst vor Gericht verhandelt werden sollen. Cubas Rechtsbeistand Mark Heller beschwerte sich in einem Gesuch darüber, dass die Staatsanwaltschaft nicht wie angekündigt Videobeweise vorgebracht habe, die Cuba belasten sollen. Dass diese Videoclips nicht präsentiert wurden, hat für Mark Heller einen einfachen Grund: Sie würden beweisen, dass sein Mandant unschuldig sei: "Es ist schockierend und vollkommen unangemessen und ungerecht, dass der Staatsanwalt die Jury nicht mit den Videos konfrontiert hat." Hätte er das getan, wäre es gar nicht erst zu einer Anklage gekommen, ist Mark Heller überzeugt.

Cuba Gooding, Jr. wurde der Mund verboten

Damit nicht genug: Der Anwalt regte sich ebenfalls darüber auf, dass Cubas Freundin Claudine De Niro und sein PR-Berater Matthew Assante nicht als Augenzeugen vorgeladen wurden, um darüber zu berichten, was sich in der New Yorker Bar wirklich zugetragen habe. Die Staatsanwaltschaft habe auch nicht erlaubt, dass Cuba Gooding, Jr. selbst aussage. Das Gesuch des Anwalts wurde noch nicht von der Staatsanwaltschaft kommentiert. Der Oscar-Preisträger wird am 22. Januar wieder vor Gericht erscheinen müssen.

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