Colin Farrell: Nie wieder zwei Filme parallel

Colin Farrell: Nie wieder zwei Filme parallel
Colin Farrell © Mario Mitsis/WENN.com, Cover Media
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Ich war so gierig

Colin Farrell (41) traut sich einiges zu.

Der Schauspieler hat einen vollgepackten Terminkalender: 'Die Verführten' und 'The Killing of a Sacred Deer' feierten beide ihre Premiere in Cannes, vor Jahresende soll 'Roman J Israel, Esq.' in die Kinos kommen, 'Widows' und 'Dumbo' folgen 2018 und 2019. Ist das nicht alles zu viel? "Ich will nicht zu melodramatisch werden, aber ich werde das nicht wieder tun. Gierig war ich", sagte er zu 'Vice'.

Colins nächste Filme markieren dabei ein Ende seiner Arthouse-Serie mit Filmen wie 'The Lobster', die nie bewusst von ihm ausgewählt wurden. Es hatte sich einfach so ergeben. "Nur die Studios haben aufgehört anzurufen", lachte er. "Nein. Na ja, ein bisschen. Aber fair genug. Ich habe ein paar große, große Filme gemacht, die eine Menge Geld gekostet haben und nicht an der Abendkasse funktioniert haben. Ich habe deshalb verstanden, dass das Telefon wegen dieser Filme nicht dauernd klingelt."

Geklingelt hat es aber bei 'The Killing of a Sacred Deer', der am 11. Januar in die deutschen Kinos kommt. Denn Giorgos Lanthimos (44), Regisseur des Filmes, kannte Colin Farrell noch gut von 'The Lobster', das erste englischsprachige Werk des Griechen. Dass der Hollywoodstar da mitmachen würde, hätte sich Giorgos Lanthimos allerdings nicht gedacht. "Es gab eine Vorstellung davon, welche Art von Filmen bestimmte Schauspieler machen würden - es war ein sehr kleiner Film und wir hatten nicht viel Geld", erinnerte sich der Filmemacher. "Die Gefahr der Wahrnehmung", erwiderte Colin Farrell.

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