Herrlich ehrlich

Coldplay: Warum sich die Band selbst als „uncool“ bezeichnet

Warum Coldplay sich selber nicht cool finden
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Warum Coldplay sich selber nicht cool finden

„Wir sehen uns nicht als die coolste Band der Welt“

Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die behaupten, dass die Band Coldplay nicht cool sei. Sänger Chris Martin (44) und seine Bandkollegen treffen solche Lästereien allerdings gar nicht. Im Gegenteil. Ganz lässig räumen sie im Promo-Interview für ihr neues Album ein, dass ihr Coolness-Faktor tatsächlich nicht sehr hoch ausgeprägt ist: „Wir sehen uns nicht als die coolste Band der Welt“. Warum das aber sogar Vorteile hat. verraten die Musiker im Video.

„Unsere Kinder sind inzwischen in einem Alter, in dem sie uns überhaupt nicht cool finden"

Sehr viel cooler, als den neuen Song „Higher Power“ auf der internationalen Raumstation ISS zu veröffentlichen, kann man doch eigentlich kaum noch werden, oder? Und genau das haben Coldplay gerade gemacht. Inklusive eines Video-Schwätzchens mit dem französischen ESA-Astronauten Thomas Pesquet. Höher hinauf kann eine Band wohl kaum kommen. „Der Song ist ein Stück Positivität, wenn man sich gerade down fühlt. So ein Kick wie eine Dose Cola“, erklärt Sänger Chris Martin die Bedeutung hinter „Higher Power“.

Ebenfalls cool ist auch, dass sich Coldplay für „The Ocean Clean Up“ in Malaysia engagieren. Im Rahmen dieses Projektes werden weltweit 1.000 Flüsse von unserem Plastikmüll gereinigt, der ansonsten im Meer landen würde.

Aber Chris Martin und Co. ist es am Ende egal, ob man sie für uncool hält. Schließlich sind sie das ja sogar von ihren eigenen Kids gewohnt. „Unsere Kinder sind inzwischen in einem Alter, in dem sie uns überhaupt nicht cool finden. Eigentlich egal, was wir machen“, amüsiert sich Chris Martin. Das wird sich in ein paar Jahren sicher ändern. (csp)