Christoph Waltz: War der späte Start seiner Hollywood-Karriere Fluch oder Segen?

Plötzlich Hollywoodstar! Christoph Waltz reflektiert über seinen späten Ruhm
Christoph Waltz findet, dass es hat Vorteile hat, nicht zu jung seinen internationalen Durchbruch zu haben © WENN.com, WENN

Schauspieler Christoph Waltz reflektiert im Interview über seinen Durchbruch in Hollywood und welche Vor- und Nachteile es hat, im späteren Alter zum internationalen Superstar zu werden.

Jahrelang spielte Christoph Waltz (62) erfolgreich in deutschsprachigen Produktionen. Doch dann gelang dem Österreicher 2009 durch seine Rolle in Quentin Tarantinos (55) 'Inglourious Basterds' der große Sprung nach Hollywood. Der Schauspieler wurde mit einem Oscar prämiert und gehört mittlerweile zur A-Liga im Business. Aber brachte der späte Ruhm Christoph mehr Vor- oder Nachteile?

Die Schattenseiten des Rampenlichts

"Als junger Mann erlebt man die Welt oft mit Tunnelblick, da man ungeduldig alles erleben und erobern will, man aber noch nicht viel einordnen kann", reflektiert Christoph im 'faz'-Interview über junge Superstars. Der 62-Jährige weiß aus eigener Erfahrung, dass das grelle Scheinwerferlicht auch Schattenseiten mit sich bringt: "Wenn einen zu dem Zeitpunkt mit großer Wucht die geballte Aufmerksamkeit trifft, läuft man Gefahr, sich in eine Sackgasse manövrieren zu lassen und sich nicht gut weiterzuentwickeln."

Vielseitiger Schauspieler

Der Filmstar scheint dennoch alles richtig gemacht zu haben. Er kann mit dem Ruhm umgehen ohne abzuheben und hat sich trotzdem seinen festen Platz in Hollywood gesichert. Zurzeit kann man den Schauspieler in James Camerons (64) Manga-Movie 'Alita: Battle Angel' bewundern, aber auch als Bond-Bösewicht in 'Spectre' oder in Komödien wie 'Kill the Boss 2' bewies Christoph Walz bereits sein Talent.

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