Christoph Waltz ist ein Freund der deutschen Diskussionskultur

Christoph Waltz: Deutsche Diskussionskultur ist ein Highlight
Christoph Waltz liebt die deutsche Diskussionskultur © Mario Mitsis/WENN.com, WENN

Christoph Waltz mag, dass die Deutschen gerne über alle möglichen Themen diskutieren

Der österreichische Hollywood-Schauspieler Christoph Waltz (62) ist von der deutschen Diskussionskultur ganz angetan und sieht auch einen Unterschied zu seiner Wahlheimat den Vereinigten Staaten.

Waltzs Meinung über Deutschland

Der in Los Angeles lebende Star aus "Inglourius Basterds" und "Django" ist sich sicher, dass "man sich nach dem Krieg bemüht" habe, die "Dinge wirklich gedanklich zu fassen, zu kriegen und gedanklich zu bearbeiten." Das erklärte der 62-Jährige jetzt im Interview mit "Welt am Sonntag".

Das fehlt den Amerikanern

In den USA fehle es ihm an "Diskurs, Diskussion – nicht das Zurückziehen auf ein Extrem, an dem man sich festklammert, um daraus seine Identität zu beziehen." Diese Fähigkeiten haben die Vereinigten Staaten offenbar verloren: "Die gesellschaftliche Spaltung ist da nur folgerichtig; die Amerikaner können das weite Feld dazwischen nicht mehr verhandeln."

Donald Trump ein Entwicklungssymptom?

Laut Christoph Waltz sei die Wahl, Donald Trump zum US-Präsidenten zu ernennen, ein Symptom dieser Entwicklung "Wenn ich so was beobachte, lerne ich umso mehr zu schätzen, was in Deutschland passiert ist."


© Cover Media