Sexueller Missbrauch auf Luxus-Yacht?

Chris Brown soll eine Frau unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben

LOS ANGELES, CA - JANUARY 15:  Singer Chris Brown attends a progress hearing at Los Angeles Superior Court on January 15, 2015 in Los Angeles, California.  Brown was first placed on probation after the 2009 domestic violence case in which he plead gu
Chris Brown © Getty Images, Pool

Es ist nicht das erste Mal, dass Chris Brown (32) wegen sexuellen Übergriffen und Gewalt gegenüber Frauen angezeigt wird. Jetzt werden erneut Anschuldigungen gegen ihn laut: Der Rapper soll sein Opfer auf einer Yacht erst unter Drogen gesetzt und dann vergewaltigt haben.

Chris Brown lernte sein Opfer auf einer Party von P. Diddy kennen

Laut Gerichtsdokumenten, aus denen das US-Portal „TMZ“ zitiert, traf Chris im Dezember 2020 im Haus von Rapper P. Diddy (52) auf die Tänzerin und Choreografin, die die Vorwürfe erhebt. Die beiden hätten sich auf Anhieb sympathisch gefunden und er hätte ihr daraufhin einen Drink organisiert. Nachdem er das Glas der jungen Frau zum zweiten Mal nachgefüllt habe, verspürte sie laut eigenen Aussagen plötzliche „Bewusstseinsveränderungen“.

Chris Brown habe sie daraufhin auf seine Yacht gebracht, mit der er ganz in der Nähe angelegt hatte. Dort soll es dann zum sexuellen Missbrauch gekommen sein. Das Ganze habe sich in der Nähe von Diddys Anwesen in Miami abgespielt.

Opfer fordert 18 Millionen Euro Schadensersatz

Der Vater einer siebenjährigen Tochter habe sie dort gegen ihren Willen ausgezogen und sei dann über sie hergefallen. Obwohl sie darum gebeten habe, dass er aufhören soll, soll Brown unentwegt weiter gemacht haben. Am darauffolgenden Tag habe der Musiker ihr eine SMS geschickt, mit der er sie aufgefordert haben soll, sich die Pille danach zu besorgen. Obwohl sie unter Schock gestanden habe, sei sie seiner Forderung nachgegangen.

Browns Opfer fordert nun einen Schadenersatz in Höhe von 18 Millionen Euro (20 Millionen Dollar) für die seelische Belastung, die sie bis heute durch die Folgen der Tat beeinträchtigt. Er selbst hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen zu Wort gemeldet.

2009 hatte Chris Brown Freundin Rihanna verprügelt

Es war ein Foto, das um die Welt ging – Rihannas (33) Gesicht mit blutigen, blauen Flecken versehrt. Kein Geringerer als ihr damaliger Partner Chris Brown soll sie im Frühjahr 2009 so übel zugerichtet haben. Der Rapper ist wenig später gerichtlich für sein Vergehen bestraft worden und bezeichnete die Prügelattacke als „Fehler meines Lebens“. Doch durch die aktuellen Schlagzeilen macht es den Anschein, als hätte er aus seinen Fehlern rein gar nichts gelernt. (sfi)

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