Charlotte Würdig: Jede Frau hat das Recht, Schmerz zu empfinden

Charlotte Würdig: Jede Frau hat das Recht, Schmerz zu empfinden
Charlotte Würdig möchte mehr Verständnis schaffen © WENN

Moderatorin Charlotte Würdig hat offen über ihre Fehlgeburten gesprochen, auch um für ein besseres Verständnis der Thematik zu sorgen.

Charlotte Würdig (41) hat bereits in der Vergangenheit ihre beiden Fehlgeburten zum Thema gemacht. Nun gibt sie weitere Details bekannt, um das Thema aus der Tabuzone zu holen – denn Frauen, die Fehlgeburten erlitten haben, sehen sich immer wieder mit Unverständnis konfrontiert.

Zwei Mal hintereinander

Charlotte und ihr Ehemann Sido (38) haben eine schwere Zeit durchgemacht, als zwei Fehlgeburten aufeinander folgten. Bei der ersten sei Charlotte schnell klargeworden, dass etwas nicht stimmte, nachdem sie über Nacht mit Krämpfen zu tun hatte und ins Krankenhaus gefahren wurde. Dort mussten ihr die Ärzte die schwere Nachricht überbringen, dass ihrem ungeborenen Baby nicht mehr geholfen werden könne. Als Charlotte danach versuchte, wieder schwanger zu werden, hatte sie einen erneuten Schicksalsschlag zu verkraften, wie sie im Gespräch mit 'Akte' erklärt: "Bei der zweiten Fehlgeburt war das so, dass der Fötus sich nicht weiter entwickelt hat und man dann sagen musste, wir geben dem noch ein bisschen Zeit, man hat auch schon Wunder erlebt."

Charlotte Würdig versteht Kritik nicht

Nach einigen Wochen sei aber klar gewesen, dass auch aus dieser Schwangerschaft kein Baby hervorgehen würde. Und warum geht Charlotte Würdig mit solch einem intimen, emotionalen Thema an die Öffentlichkeit? Weil es Fehlgeburten gegenüber noch immer Missverständnisse gebe und Frauen, die welche durchgemacht haben, sogar regelmäßig kritisiert werden; nicht nur im Netz, so Charlotte weiter: "Es ist völlig egal, ob ich in der siebten Woche war oder im fünften Monat oder was auch immer. Jede Frau hat das Recht, den Schmerz zu empfinden in dem Moment, den sie empfindet."

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