Charles Manson: GoFundMe will Begräbnis nicht unterstützen

Charles Manson: GoFundMe will Begräbnis nicht unterstützen
Charles Manson © [None] (Photographer) - [None] (Editor), Cover Media
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Eine Frage der Moral?

Charles Manson (†83) erhält kein Verständnis von GoFundMe.

Der Serienmörder war am 19. November in einem kalifornischen Krankenhaus gestorben. Seit den späten 60er-Jahren faszinierte er zahllose Menschen, denn der Sektenanführer galt als das personifizierte Böse. Es ist nicht schwer zu verstehen warum: 1969 hatte er seine Anhänger zu mehreren Morden in Los Angeles angestiftet. In der Nacht zum 9. August brachten Susan Atkins und Charles Watson Sharon Tate, die Ehefrau von Roman Polanski (84, 'Der Pianist'), mit 16 Messerstichen um - Sharon war zum Zeitpunkt ihres Todes im achten Monat schwanger. An die Tür ihres Hauses am Cielo Drive schrieb Tate das Wort "Schwein" in Sharons Blut. Am 10. August ging das Morden weiter, der Manson Family fielen in diesen zwei Nächten insgesamt sieben Menschen zum Opfer. 

Einer der Menschen, der von Charles Manson fasziniert war, ist John Michael Jones, denn dieser hatte eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen, um Geld für eine würdevolle Bestattung des Mörders zu sammeln. Tatsächlich konnte er fast 1000 Dollar einstreichen, bevor seine Kampagne von den GoFundMe-Betreibern geschlossen und das Geld an die Spender zurückgezahlt wurde. John Michael Jones zeigte sich gegenüber 'TMZ' erbost über diesen Vorgang:

"Es bricht mir das Herz, dass Jason [Charles Mansons Enkel] jetzt unter den selben Vorurteilen, dem Hass, der Diskriminierung und den bewussten Lügen leidet, die auch sein Vater 48 Jahre lang durchmachen musste."

Denn das Geld für die Bestattung sollte schlussendlich in die Taschen von Jason Freeman fließen, damit dieser den Leichnam seines Großvaters annehmen und nach einer Zeremonie begraben könne. 

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