Cathy Lugner: Miese Mama wegen Nacktbildern? „Meine Tochter hat einen 1er-Durchschnitt“ 

Cathy Lugner und ihre Tochter Leonie
Cathy Lugner und ihre Tochter Leonie © Instagram

Ist Cathy Lugner wegen ihrer Playboy-Fotos eine schlechte Mutter?

Cathy Lugner klopft das Herz bis ganz oben. Sie muss es wieder lesen. Das, was sie als zutiefst unfair empfindet. Dass sie eine schlechte Mutter sei, nur weil sie ein Nacktmodel ist. Aktuell hat sie sich das 3. Mal für den Playboy ausgezogen, die slowakische Ausgabe. Zusammen mit Michaela Schäfer. Doch ist es wirklich so einfach? Nacktmodell = schlechte Mutter? Die Ex vom Lugner wehrt sich vehement dagegen und erzählt uns im Interview Überraschendes: „Meine Tochter ist sehr happy, geht aufs Gymnasium und hat einen 1er-Durchschnitt.“ 

Cathy Lugner setzt auf spielerische Frühförderung ohne Druck

Gute Noten allein reichen ganz sicher nicht, um als Kind glücklich zu sein. Doch erleichtern tut es vieles, wenn die Schule nicht zur Qual wird. Cathy Lugner glaubt, dass ihre Tochter eine gute Schülerin ist, weil sie sich als Mama schon früh darum gekümmert habe: „Leonie wurde schon im Alter von 3 Jahren spielerisch von mir gefördert, wie z.B. in Mathematik oder Englisch.“ Dabei war es der Mama wichtig, dass das ohne Druck geschah und ihre Tochter dabei Spaß hatte. Allerdings gibt Cathy zu, dass sie es hier auch stellenweise sehr leicht hatte, da Leonie vom Typ her ein lernbegeisterter und ehrgeiziger Mensch sei.

Mutter und Freundin sein 

Doch wie sieht es im Herzen der Lugner Tochter aus? Gute Noten hin oder her, ist sie auch glücklich? Wie geht sie damit um, dass ihre Mutter sich permanent nackig macht? Cathy Lugners Antwort kommt prompt: Leonie habe damit überhaupt keine Probleme. Tatsächlich haben wir bei Drehs oft selbst erlebt, wie offen und entspannt Cathy Tochter mit der Nacktheit ihrer Mutter umgeht. Keine Spur von Rebellion gegen ihre Mutter. Im Gegenteil. Zum Teil macht sogar die Tochter selbst die Fotos ihrer Mama. Das mag jetzt manchem aufstossen und Zweifel werden laut, ob das nicht einen Schritt zu weit geht. Doch Cathy will hier keine Grenzen ziehen und bewertet das konsequent positiv. „Wir sind nicht nur Mutter und Tochter, wir sind Freundinnen. Wir erzählen uns alles und haben ein sehr entspanntes Verhältnis.“

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Dankbarkeit vermitteln

Was Cathy Lunger an ihrer Tochter besonders schätzt: Sie sei ein sehr dankbares Kind. So habe Cathy ihrer Tochter ihren größten Wunsch erfüllt, ein eigenes Pferd. Leonie sehe das nicht als selbstverständlich, sondern äußere immer wieder, wie dankbar sie dafür sei. Dinge nicht für selbstverständlich nehmen – genau das Leonie zu vermitteln, sagt uns Cathy, sei ihr extrem wichtig.

Toleranz üben

Eins ist klar – wenn ein Kind wie Leonie mit der Nacktheit der Mama tatsächlich keine Probleme hat, muss sie sich ein dickes Toleranzkostüm angeschafft haben. Offenbar hat die Mama hier auch sehr nachgeholfen. Rechtfertigt sie ihren Entschluss, sich als Mama zu entblößen doch so: „Meine Tochter ist weltoffen. Wir leben im Jahre 2020. Da sollten wir neben Homosexualität, allen Religionen und Hautfarben, auch akzeptieren, dass sich eine Mutter „sexy“ präsentieren und fühlen darf“.  Die Tochter von Cathy Lugner wird diese Toleranz in sich tragen. Ein Leben lang. Ist die Toleranz für sie doch ein Werkzeug, um als Kind mit der Entscheidung ihrer Mama klarzukommen. Was Cathy Lugners Tochter eines Tages daraus macht, ehrgeizig und lernwillig wie sie ist, darauf dürfen wir gespannt sein.