Caroline von Monaco: Prinzessin, Stil-Ikone, Sexsymbol

Caroline von Monaco: Prinzessin, Stil-Ikone, Sexsymbol
Das Alter sieht man ihr nicht an: Caroline von Monaco © imago/Spöttel Picture, SpotOn
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Sie wird heute 60 Jahre alt

Was heißt hier schon 60? Caroline von Monaco wirkt alterslos. Ihr Gesicht, ihr Habitus scheint irgendwie aus der Zeit gefallen zu sein. Dass sie nun 60 wird, passt statistisch haargenau auf ihre Heimat Monaco, einem Disneyland für Millionäre. "Im feudalsten Senioren-Heim des Planeten sind nur 21 Prozent der Bewohner unter 25", schreibt der "Stern". Das mache aber überhaupt nichts, denn in Monaco "fühlt man sich jünger, weil fast jeder älter ist", ein Bonmot der Krimiautorin Patricia Highsmith.

Das Geburtstagskind, eine der bekanntesten Frauen der Welt, weist - wie eine Filmfigur - vielerlei Eigenschaften und Facetten auf. "Trotz der Tragödien, die ihr Leben begleiteten, verlor sie nie ihre Natürlichkeit, wurde nicht hart. Sie blieb immer ihrem zurückhaltend-stolzen Stil treu, blieb immer Prinzessin", beobachtete die "Süddeutsche Zeitung".

Die Aristokratin

Überall auf der Welt ist sie als Prinzessin Caroline oder Caroline von Monaco bekannt. Offiziell heißt sie jedoch "Ihre Königliche Hoheit Caroline Louise Marguerite Prinzessin von Hannover, Ihre Durchlaucht Prinzessin von Monaco, geborene Louise Marguerite Grimaldi". Bei ihrer Geburt war sie die Nummer 1 in der Thronfolge des Fürstenhauses von Monaco. Diesen Platz verlor sie jedoch an ihren Bruder Albert, der ein Jahr später zur Welt kam. Nachdem ihr Vater Fürst Rainier gestorben war und Albert den Thron bestiegen hatte, war Caroline erneut Thronfolger Nummer 1. Sie trug den Titel Erbprinzessin, den sie allerdings bei der Geburt von Alberts Zwillingen (2014) wieder los wurde. Aktuell steht Caroline auf Platz 3 der Thronfolge.

Das Sexsymbol

Auf den ersten Blick erscheint es frivol, die Prinzessin als Sexsymbol zu kategorisieren. Dennoch besitzt sie eine Ausstrahlung, die sie als eine überaus erotische Frau erscheinen lässt. In Carolines Gesicht wird die kühle, ätherische Schönheit ihrer Mutter Fürstin Gracia Patricia mit einer warmen, mediterranen Sinnlichkeit vereint. Diese Mischung verleiht ihr ein südländisches Charisma, das durchaus mit Sexappeal zu vergleichen ist.

Die Stil-Ikone

Für ihren engen Freund Karl Lagerfeld ist sie die "Inkarnation einer modernen Frau". Der Modeschöpfer und Chanel-Designer findet sie "intelligent, aktiv, sportlich und romantisch, frei und leidenschaftlich". Sie sei perfekt und überlasse "nichts dem Zufall." Ihre Stilsicherheit hat sie von ihrer Mutter geerbt. Ob privat leger (in Jeans und T-Shirt und Turnschuhen) oder elegant auf dem roten Teppich (oft in Chanel) - Caroline diente und dient Millionen von Frauen als modisches Vorbild. Diese Funktion hat sie an ihre Tochter Charlotte Casiraghi weitergeleitet, die wie ihre Mutter und Tante Stéphanie mehrfach das Cover der Mode-Bibel "Vogue" zierte und Testimonial des italienischen Modehauses Gucci war.

Die Millionärin

Das Vermögen der Prinzessin taxieren Insider auf über 100 Millionen Dollar. Nach Schätzungen des US-Biografen J. Randy Taraborrelli hinterließ Fürst Rainier einen Gesamtbesitz von etwa 1,7 Milliarden Dollar. Der Löwenanteil soll an Carolines Bruder Albert gegangen sein. Unbestätigten Angaben zufolge soll die Prinzessin einen Teil des Geldvermögens sowie den meisten Schmuck ihrer Mutter geerbt haben. Angeblich bekommt sie - im Gegensatz zu ihren Geschwistern - keine monegassische Apanage, weil sie durch ihre Heirat mit Prinz Ernst August dem Haus Hannover angehört und als bestens versorgt gilt.

Die Männerfrau

Mit 21 heiratete die hinreißend schöne Caroline den 17 Jahre älteren Playboy und Finanzmakler Philippe Junot, angeblich gegen den Willen ihrer Eltern. Zwei Jahre später wird die Ehe geschieden und 1992 auf Betreiben von Fürst Rainier von der katholischen Kirche für nichtig erklärt. Am 29. Dezember 1983 ehelichte die Prinzessin den italienischen Unternehmersohn Stefano Casiraghi. Von 1990 bis 1995 war Caroline mit dem französischen Schauspieler Vincent Lindon liiert. Seit 1999 ist sie in dritter Ehe mit Ernst August von Hannover verheiratet, dem Prinzen aus Niedersachsen "mit dem schönen Nibelungengesicht" ("La Stampa").

"Sie ist hochintelligent, sanft, aber zugleich hart", so zitiert der "Daily Telegraph" den Prinzen kurz nach der Hochzeit. Da ging das Gerücht um, dass schon vor Jahren Carolines verstorbene Mutter in ihm einen perfekt passenden Schwiegersohn erkannt habe. Dem soll Ernst August angeblich energisch widersprochen haben: "Wenn sie mich damals gesehen hätte, hätte sie gesagt: Den heiratest du auf keinen Fall, der ist unmöglich."

Die Schmerzensfrau

Das vermeintlich so glamouröse Leben dieser stolzen Frau ist gezeichnet von zwei schweren Schicksalsschlägen. Sie war 25, als ihre Mutter Fürstin Gracia Patricia im Alter von 52 Jahren tödlich verunglückt. Die Bilder der trauernden Caroline gingen um die ganze Welt. Acht Jahre später verunglückte ihr zweiter Ehemann Stefano Casiraghi (30) tödlich mit seinem Rennboot bei einem Weltmeisterschaftsrennen vor der Küste Monacos. Diese Tragödie hat die damals 33-jährige Caroline zutiefst beschädigt. Sie zog sich mit ihren drei Kindern in ein Haus in der Provence zurück.

Die Mutter

Caroline von Monaco, die Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch spricht und einen Abschluss in Philosophie der Pariser Universität Sorbonne besitzt, hat vier Kinder. Andrea (32), Charlotte (30) und Pierre (29) stammen von Stefano Casiraghi ab. Prinzessin Alexandra (17) ist die Tochter von Prinz Ernst August von Hannover. Darüber hinaus gilt sie den meisten Monegassen als Landesmutter. Sie sei die heimliche Herrscherin im Fürstentum und überstrahle mit ihrem Charisma ihre Schwägerin Fürstin Charlène (38), die eigentliche First Lady, meinen viele Beobachter. Die schließen sich der Meinung des Hollywood-Stars Cary Grant (1904-1986) an, der einmal über Caroline gesagt hat: "Sie hat das Auftreten einer echten Königin."

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