Wie das Leben der Sängerin außer Kontrolle geriet

Britney Spears' Visagistin packt aus: "Sie sah nie wieder aus wie sie selbst!"

 Britney Spears
Britney Spears © imago images/APress, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Julianne Kaye (47) war gerade einmal 23 Jahre alt, als sie anfing für Britney Spears (41) zu arbeiten. Sie sei aber nicht nur ihre Visagistin, sondern auch eine enge Freundin der Sängerin gewesen. Jetzt packt sie über den Zusammenbruch des Superstars aus.

Lange vor dem großen Zusammenbruch gab es die ersten Risse

Als ihre Visagistin tourte Julianne mit Britney um die ganze Welt. Wie sie in einem Interview mit „The Mirror“ erzählte gab es, lange vor Britneys Zusammenbruch, bei dem sie sich den Kopf rasierte, erste Risse. Julianne erzählt, dass Britney mit aufdringlichen Fans und pöbelnden Paparazzi nicht klar kam.

Das wurde besonders auf einer Reise nach London deutlich, bei der ihr Auto von Fans und Paparazzi umzingelt wurde: „Sie fing einfach an zu weinen und sagte: „Oh mein Gott, was ist los? Ich will einfach nur einkaufen gehen" und dann musste sie in ihr Hotelzimmer gesperrt werden, weil es einfach gefährlich war." Trotzdem schlichen sie und Britney sich immer wieder raus. Sehr zum Ärger des Managements. Britney habe es geliebt, auf der Bühne zu stehen und mit den Menschen zu reden aber das extreme Rampenlicht, sei zu viel für sie gewesen.

„Es sei gewesen „als wären die Lichter an, aber niemand war zu Hause"

Julianne beobachtete entsetzt, wie das Leben der Sängerin außer Kontrolle geriet, als sich ihre psychische Gesundheit verschlechterte. Britney habe sich ab 2007 unberechenbar verhalten, nachdem sie sich von Kevin Federline scheiden ließ und das Sorgerecht für ihre beiden Kinder verlor.

Dann folgte im Februar 2007 der Zusammenbruch der Schlagzeilen machte: Britney rasierte sich den Kopf und attackierte die Papparazzi. 2008 wurde ihr Vater Jamie Spears (70) schließlich als ihr Vormund eingesetzt. Vor allem schockierte Julianne zu dieser Zeit, dass Britney nach dem Zusammenbruch wieder arbeitete und in der Jury von „X Factor“ saß. „Es sei gewesen „als wären die Lichter an, aber niemand war zu Hause", sagte sie. „Ich dachte: ‘Das ist nicht Britney. Wenn jemand gerade einen kompletten Nervenzusammenbruch hatte, warum geht er dann wieder zur Arbeit? Sie sah nie wieder aus wie sie selbst.“ Von gemeinsamen Bekannten erfuhr Julianne außerdem, dass auch Britneys Zimmer verwanzt wurden und sie keinen Schritt mehr ohne Beobachtung machen konnte. Nach fast 14 Jahren wurde die Vormundschaft im November letzten Jahres aufgehoben.

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Das Licht war verschwunden

Nach 14 Jahren wurde die Vormundschaft aufgehoben und seitdem kann Britney wieder ein selbstbestimmtes Leben führen. Julianne hofft, das „Britney Frieden findet“. Sie sagt aber auch, dass die Britney von früher verschwunden ist: „Britney war ein großer Star, aber während der Vormundschaft war das Licht, das so hell schien, verschwunden. Man konnte es in ihren Augen sehen.“ (mri)

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