19 Jahre nach ihrer Trennung

Britney Spears ist frei: Jetzt will sich Justin Timberlake mit ihr aussprechen

Britney Spears teilt gegen ihren Ex Justin Timberlake aus.
Britney Spears teilt gegen ihren Ex Justin Timberlake aus. © picture alliance

Plagt Justin Timberlake sein schlechtes Gewissen?

Justin Timberlake (40) möchte sich mit seiner Ex-Freundin Britney Spears (39) aussprechen. Die Trennung der beiden Superstars im Jahr 2002 ging in die Geschichte der Popmusik ein. In den Augen der Öffentlichkeit schien die Sängerin das Ende der Beziehung herbeigeführt zu haben – angeblich sogar durch Untreue. Timberlake befeuerte das Gerücht mit seinem Musikvideo zu „Cry Me a River“, in dem eine Frau, die Spears verblüffend ähnelt, ihn betrügt. Holt ihn jetzt sein schlechtes Gewissen ein?

Zwischen 1998 und 2002 waren sie DAS Traumpaar

Ein enger Vertrauter aus Timberlakes Umfeld verriet jetzt gegenüber „Hollywood Life“, dass er sich gerne mit Britney aussprechen würde, falls sie dazu bereit sei. Er möchte ihr allerdings auf dem Weg in ihr neues, freies Leben auch nicht im Weg stehen. Ob seine Ex-Freundin sich zu einer Aussprache bereit erklären wird, ist bisher unklar.

Nach der Ausstrahlung der Dokumentation „Framing Britney Spears“ im Februar, entschuldigte sich Timberlake bereits via Instagram bei Britney für „all die Male, in denen ich mit meinen Taten zum Problem beigetragen habe, unpassende Bemerkungen gemacht habe oder mich nicht für das Richtige eingesetzt habe.“ Die Doku beleuchtet unter anderem Timberlakes frauenfeindliches Verhalten nach dem Liebes-Aus.

Britneys Fans prangerten ihn im Netz daraufhin als Mitschuldigen für ihren Zusammenbruch im Jahr 2008 an, doch die Sängerin zeigt sich versöhnlich, scheint keinen Groll gegen ihn zu hegen und nimmt ihren Ex-Freund sogar in Schutz.

Justin Timberlake setzt sich für Britney im Netz ein

Justin meldete sich erneut im Juni via Twitter zu Wort, nachdem Britney in ihrem eigenen Vormundschaftsprozess vor Gericht ausgesagt hatte und nicht nur ihre Fans mit ihren Aussagen über ihren Zustand schockte. „ ...Unabhängig von unserer Vergangenheit, gut oder schlecht, und egal wie lange es her ist ... was mit ihr passiert, ist einfach nicht richtig. Keine Frau sollte jemals daran gehindert werden, Entscheidungen über ihren eigenen Körper zu treffen. Niemand sollte jemals gegen seinen Willen festgehalten werden ... oder jemals um Erlaubnis bitten müssen, auf alles zuzugreifen, wofür er so hart gearbeitet hat.“

Womöglich würde eine Aussprache zwischen Timberlake und Spears dazu führen, dass die beiden Popstars nach all den Jahren so etwas wie eine freundschaftliche Beziehung pflegen könnten. Ein Wendepunkt, der sicherlich ebenfalls in die Musikgeschichte eingehen würde.

#FreeBritney - ein erbitterter Kampf

Endlich frei! 13 Jahre lang musste Britney Spears auf diesen Moment warten. Nach psychischen Zusammenbrüchen im Jahr 2008 war ihr Vater als ihr Vormund eingesetzt worden. Seit 2014 soll der Popstar bereits versucht haben, sich aus dieser Regelung zu befreien.

Am 12. November hatte ein US-Gericht endlich entschieden, dass alle Auflagen ihrer Vormundschaft aufgehoben werden. Seit 2008 waren ihr Vater Jamie Spears und einige Beauftragte für die finanziellen und persönlichen Belange der Zweifach-Mama zuständig. Die Debatte erlangte vor allem durch die „Free Britney“-Bewegung verstärkt Präsens in den internationalen Medien. (sfi)