„Blümchen" Jasmin Wagner über Nachwuchs: „Früher wäre ich nicht bereit gewesen“

Jasmin Wagner: Für Kinder muss man bereit sein
Jasmin Wagner zeigt sich bei der Familienplanung ganz entspannt © WENN.com, WENN

Jasmin Wagner schließt eine baldige Schwangerschaft nicht aus

Jasmin Wagner fühlt sich mit 38 Jahren besser als jemals zuvor. Derzeit ist sie wieder als Blümchen unterwegs, hält sich mit einer Tour beschäftigt und beglückt Fans im deutschsprachigen Raum. Jasmin hat auch gar kein Problem damit, mit fast 40 Jahren noch als Teenie-Ikone auf der Bühne zu stehen.

Albern, wann immer man will

Im Gespräch mit der 'Gala' erklärt sie, im besten Alter für alles zu sein. Kritik, noch einmal Blümchen zu geben sei albern, will sie nicht gelten lassen: "Alle haben immer gesagt, 38 ist die beste Zeit für eine Frau. Ich habe immer gedacht, mal gucken. Aber es ist wirklich herrlich. Ich finde, Alter spielt heute keine Rolle mehr. Ich höre immer: 'Warum machst du das denn, das ist nicht altersgerecht.' Ich bin dafür, dass man sich so verhält, wie man möchte, und dann ist das auch altersgerecht."

Baby? Kein Stress!

Auch Nachwuchs sei mit fast 40 Jahren nicht ausgeschlossen. Da habe sich in der Gesellschaft einiges getan, denn früher wurden Frauen im Schnitt wesentlich früher schwanger. Das habe sowohl Vor- als auch Nachteile, wie Jasmin zugibt: "Seien wir mal ehrlich, bis 40 schaffe ich das schon fast rein rechnerisch nicht mehr ein Kind auszutragen. … Es gibt ja Frauen, die haben mit 25 Jahren Probleme, schwanger zu werden, und es gibt Frauen, die werden sehr einfach mit 42 schwanger. In einer gynäkologischen Praxis in Hamburg sagen sie alle, 38 ist das Durchschnittsalter für das erste Kind. Das ist älter als früher. Meine Mutter war 25, als sie mich bekommen hat. Zum Teil ist es natürlich cool, wenn Frauen in meinem Alter sehr früh angefangen haben. Die haben jetzt schon große Kinder. Aber ich wäre früher auch nicht bereit gewesen."

Derzeit will sich Jasmin Wagner aber auf ihre musikalische Karriere konzentrieren, bevor sie die Babyplanung aktiv vorantreibt. Ihr Mann Frank Sippel sehe das zum Glück ganz genauso.


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