Billie Eilish: Triumphaler Abräumer bei den Grammys

Billie Eilish: Triumphaler Abräumer bei den Grammys
Billie Eilish überstrahlt alle anderen Musiker bei den Grammys © Faye's Vision/Cover Images, WENN

Sängerin Billie Eilish hat bei den Grammy Awards gleich fünf Preise abgeräumt. Sie erhielt alle Trophäen in den vier bedeutendsten Sparten.

Billie Eilish (18) macht weiter mit ihrem Siegeszug. Die US-Amerikanerin scheint nicht aufzuhalten zu sein, denn nachdem sie 2019 bereits alle denkbaren Preise bekommen und mit diversen Ehrungen aller Art bedacht worden war, hat sie nun bei den Grammys am Sonntag (26. Januar) groß abgeräumt.

Alles, was man kriegen kann

Billie nahm insgesamt fünf Grammys mit nach Hause. Sie erhielt alle Preise in den vier bedeutendsten Kategorien: Song des Jahres, Album des Jahres, Platte des Jahres und Beste neue Künstlerin. Sie ist damit die erste Person seit Christopher Cross, der diese Ehre 1981 zuteil wurde. Den Preis für das beste Album erhielt sie für ihr Debüt 'When We All Fall Asleep, Where Do We Go', das in dem Haus ihrer Eltern in Los Angeles aufgenommen worden war. Damit ist Billie mit ihren zarten 18 Jahren die jüngste Künstlerin, die je mit dem Preis für das Beste Album ausgezeichnet wurde.

Billie Eilish ist sichtlich berührt

In ihrer Dankesrede zeigte sich Billie gerührt von der Ehre, die ihr und ihrem Bruder Finneas zuteil wurde, der einen Grammy als Produzent des Jahres mit nach Hause nehmen konnte: "Ich mache viele Witze über solche Sachen, aber ich möchte wirklich von ganzem Herzen sagen, wie dankbar ich bin." Den Preis für das Album des Jahres schien Billie Eilish aber erst gar nicht annehmen zu wollen, denn als sie auf die Bühne kam, schenkte sie ihrer Kollegin Ariana Grande einen Blick und rief ins Mikro: "Kann ich nur mal sagen, dass ich finde, Ariana verdient diesen Preis?" Finneas hatte keine Probleme damit, den Preis anzunehmen und erklärte: "Wir haben dieses Album nicht gemacht, um einen Grammy zu gewinnen. Wir haben ein Album über Depressionen und Selbstmordgedanken geschrieben, über den Klimawandel und darüber, ein schlechter Kerl zu sein, was auch immer das heißt. Jetzt stehen wir hier völlig verwirrt und dankbar."

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