Bikini, Badeanzug und Co.: Das muss man bei der Reinigung beachten

Bikini, Badeanzug und Co.: Das muss man bei der Reinigung beachten
Farbintensive Bademode wie die von Bella Hadid muss richtig gereinigt werden. © imago images/ELIOTPRESS.ONLINE, SpotOn

Die besten Tipps und Tricks

Was gibt es Schöneres, als sich an Sommertagen zu bräunen und mit einem Sprung ins Wasser abzukühlen? Um dabei auch eine gute Figur zu machen, decken sich viele Fashionistas zu Beginn der Saison mit der neuesten Bademode ein. Doch Bikini und Co. werden durch Chlor und Salz stark belastet - ausgeblichene Farben sind oft die Folge. Das muss aber nicht sein! Damit die Bademode länger als einen Sommer getragen werden kann, sollten diese Pflegetipps beachtet werden.

Vor dem Tragen einmal waschen

Bevor man den neuen Bikini zum ersten Mal anzieht, sollte man ihn unbedingt vorher einmal waschen. Entweder in der Waschmaschine oder per Hand. Denn die Hersteller verwenden bei der Produktion Weichmacher und andere Chemikalien, die zu Hautreizungen führen können. Zudem wird Bademode gern mit Schimmelbekämpfungsmittel behandelt, um beim Transport einen entsprechenden Sporenbefall zu verhindern. Auch Farbreste werden bei der ersten Wäsche entfernt, die sonst auf der Haut landen würden.

Waschmaschine vs. Handwäsche

Für das Waschen der Badesachen gibt es zwei Möglichkeiten: per Hand oder in der Waschmaschine. Für die Handwäsche einfach das Waschbecken mit lauwarmem Wasser füllen und etwas Waschmittel dazugeben. Die Bademode ungefähr eine halbe Stunde darin ziehen, danach mit klarem Wasser ausspülen und trocknen lassen. Wer in der Waschmaschine seine Badesachen reinigen möchte, muss dagegen einige Dinge beachten.

Badeanzüge und Co. haben oft einen hohen Anteil an Elasthan. Um das elastische Gewebe nicht zu zerstören, darf auf keinen Fall Weichspüler verwendet werden. Stattdessen zu einem milden Feinwaschmittel greifen. Große Hitze ist für das Material ebenfalls schädlich - 30 Grad reichen aus, um die Badesachen sauber zu bekommen. Auf Schleudern am besten verzichten oder auf eine niedrige Stufe stellen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den Bikini oder Badeanzug in einen Wäschebeutel packen. Das verhindert, dass der Stoff beim Schleudern verknotet oder ausleiert.

Nicht zu oft waschen

Bademode ist sehr empfindlich. Dennoch sollte sie regelmäßig gewaschen werden, damit in ihr keine Brutstätte für Bakterien entsteht. Alle zwei bis drei Tage oder bei starker Verschmutzung ist es ratsam, die getragenen Teile mit Waschmittel oder Seife zu reinigen. Auf keinen Fall nach jedem Badebesuch! Wird das Material zu oft gewaschen, wird der Stoff dünner, kann sich verformen oder gar reißen.

Aber: Nach einem Sprung in Pool- oder Meerwasser sollte man Bademode mit kaltem Wasser abwaschen. Denn Chlor und Salz können das Material langfristig schädigen.

Das richtige Trocknen ist wichtig

Im Sommer ist es verlockend, die nassen Badesachen in der Sonne trocknen zu lassen. Das sollte allerdings vermieden werden. Denn die direkte Sonneneinstrahlung führt dazu, dass die schönen Farben langsam ausbleichen. Außerdem sollten die Badesachen nicht nass aufgehängt werden - dadurch können sie ausleiern und ihre Form verlieren. Ein einfacher Trick: die Bademode in ein Handtuch einwickeln und vorsichtig ausdrücken. Danach auf einem Wäscheständer an der Luft trocknen lassen. Nicht in den Trockner geben, da die Fasern empfindlich auf Hitze reagieren.

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