Bestechungsklage: R. Kelly will auf nicht schuldig plädieren

Bestechungsklage: R. Kelly will auf nicht schuldig plädieren
R. Kelly will mit Bestechung nichts zu tun haben © Judy Eddy/WENN.com, WENN

Rapper R. Kelly wird vorgeworfen, Schmiergelder für falsche Papiere bezahlt zu haben, um die damals 15-jährige Aaliyah heiraten zu können. Diesen Vorwurf soll er zurückweisen.

R. Kelly (52) kann sich derzeit vor Vorwürfen nicht retten. Klagen reichen von sexueller Belästigung bis hin zu Missbrauch, Menschenhandel und Bestechung. Für letztgenannten Vorwurf ist er vor wenigen Tagen in die Schlagzeilen geraten – es geht um seine Ehe mit der Sängerin Aaliyah (†22).

Das ist die Vorgeschichte

R. Kelly hatte die Musikerin 1994 geheiratet. Aaliyah war damals erst 15 Jahre alt. Aus diesem Grund wurde die Ehe später für ungültig erklärt. R. Kelly hatte stets beteuert, dass er nicht wusste, dass er eine Minderjährige heiratete. Kürzlich haben US-Ankläger dem Star vorgeworfen, er habe Geld dafür bezahlt, Aaliyahs Dokumente zu fälschen. Auf eben jenen Dokumenten war Aaliyas Alter mit 18 angegeben worden. R. Kellys ehemaliger Manager, Demetrius Smith, hatte zugegeben, der Minderjährigen damals einen falschen Ausweis besorgt zu haben.

R. Kelly weiß, auf was er plädieren will

Für den Vorwurf wird sich R. Kelly am 18. Dezember bei einer Anhörung in Brooklyn verantworten müssen. Sein Anwalt Steve Greenburg hat allerdings bereits jetzt Dokumente vor Gericht eingereicht, die 'The Blast' vorliegen und aus denen deutlich wird, dass R. Kelly auf nicht schuldig plädieren wird. Aaliyah selbst hatte sich zu der Kontroverse nie geäußert. Sie starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz.

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